Energie

Höhere Gewinnprognose Lafarge rechnet mit Erholung im Zement-Markt

Die Heimatmärkte lahmen, doch in Schwellenländern herrscht ein Trend zur Urbanisierung. Der Bedarf an Zement bleibt groß: Daran glaubt der Hersteller Lafarge und blickt positiv auf 2014 – jüngsten Rückgängen zum Trotz.
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Der Trend zur Urbanisierung in den Schwellenländern lässt Lafarge Zement hoffen. Quelle: dpa

Der Trend zur Urbanisierung in den Schwellenländern lässt Lafarge Zement hoffen.

(Foto: dpa)

ParisDer weltgrößte Zementhersteller Lafarge erwartet für 2014 eine kräftige Nachfrage aus den Schwellenländern. In europäischen Ländern wie Spanien und Griechenland stellt sich der Heidelberg-Cement-Konkurrent auf eine Erholung ein. Insgesamt werde der Zementmarkt zwei bis fünf Prozent zulegen, erklärte das Management am Mittwoch. Nur auf dem Heimatmarkt rechnen die Franzosen mit einem leichten Rückgang. Der Branchenprimus erwirtschaftet fast 60 Prozent des Umsatzes in Schwellenländern. Dort wird besonders viel Zement nachgefragt, weil immer mehr Menschen in die Städte ziehen.

An der Börse in Paris stimmte das Unternehmen die Aktionäre zuversichtlich. Lafarge-Aktien notierten im frühen Handel 2,6 Prozent höher.

Im vergangenen Jahr belasteten Währungsschwankungen in Schwellenländern die Bilanz. Im Schlussquartal sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um sechs Prozent auf 793 Millionen Euro, der Umsatz um zwei Prozent auf 3,7 Milliarden.

In diesem Jahr will Lafarge unter anderem durch niedrigere Kosten ein um mindestens 600 Millionen höheres Ergebnis erzielen, wie der Konzern bekräftigte. Nach mehreren Zukäufen ist der Zementriese dabei, Kosten zu senken und Schulden abzubauen.

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