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Kupferhütte
Aurubis schreibt überraschend rote Zahlen

Die größte Kupferhütte Europas überrascht Analysten mit einem zweistelligen Millionenminus. Eigentlich seien die Geschäfte gar nicht so schlecht gelaufen, heißt es, doch die niedrigen Edelmetallpreise bereiten Probleme.
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HamburgEuropas größte Kupferhütte Aurubis ist im dritten Geschäftsquartal überraschend in die roten Zahlen geraten. Im Zeitraum April bis Juni sei ein Vorsteuerverlust von acht Millionen Euro verbucht worden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Vor einem Jahr hatte noch ein Gewinn von 74 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Das Hamburger Unternehmen, an dem der Stahlkonzern Salzgitter maßgeblich beteiligt ist, begründete dies vor allem mit der stichtagsbezogen niedrigeren Bewertung von Kupfer- und Edelmetallbeständen sowie von Absicherungsgeschäften. Das eigentliche Geschäft sei "gar nicht so schlecht gelaufen", erläuterte eine Sprecherin. Für das Schlussquartal rechne Aurubis weiterhin mit einer guten operativen Performance.

Für das Ende September auslaufende Geschäftsjahr 2012/2013 bekräftigte Aurubis die Prognose eines niedrigeren operativen Vorsteuergewinns. Im Vorjahr hatte der Konzern einen Vorsteuergewinn von 296 Millionen Euro erzielt.

Aurubis macht der schwankende Kupferpreis schon seit längerem zu schaffen. Am Donnerstag notierte das rote Industriemetall, das überall dort verwendet wird, wo Strom fließt, etwas oberhalb von 7000 Dollar je Tonne.

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