Energie

Lieferungen an China
Gazprom braucht möglicherweise mehr Kapital

Der Coup über neue Lieferverträge mit China bringt dem russischen Staatskonzern zwar einen neuen Absatzmarkt – aber auch zusätzliche Kosten. Für Förderanlagen und Pipelines muss Russland wohl Gold und Devisen verkaufen.
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AstrachanDer staatliche russische Gaskonzern Gazprom benötigt nach Ansicht von Präsident Wladimir Putin wegen des milliardenschweren Abkommens mit China möglicherweise frisches Kapital. Bei einer Energiekonferenz in der südrussischen Stadt Astrachan deutete der Staatschef am Mittwoch an, dass dafür die Gold- und Devisenreserven des Landes in Anspruch genommen werden könnten. Dem Abkommen zufolge plant Russland Investitionen in Förderanlagen und Pipelines in Höhe von 55 Milliarden Dollar. Laut Gazprom zahlt China 25 Milliarden Dollar im Voraus.

Insgesamt hat das Abkommen ein Volumen von 400 Milliarden Dollar. China sichert sich auf diese Weise einen neuen Zugang zu Energie. Russland gewinnt einen neuen Absatzmarkt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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