Energie

Neue Produktionsstätten
Ölkonzern BP verdient mehr als erwartet

Der britische Ölkonzern BP hat im vergangenen Quartal weniger verdient als zuvor, allerdings immer noch mehr als von Analysten erwartet. Belastungsfaktor bleibt das Verfahren wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko.
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LondonDer Gewinn des britischen Ölkonzerns BP ist im ersten Quartal weniger stark zurückgegangen als erwartet. Der um verschiedene Sonderkosten bereinigte Nettogewinn sank auf gut 4,2 Milliarden Dollar von knapp 4,7 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie BP am Dienstag mitteilte. Analysten hatten nach BP-Angaben mit lediglich knapp 3,3 Milliarden Dollar gerechnet. Dabei spielte eine Rolle, dass Ende 2012 neue Produktionsstätten in Betrieb gegangen sind, bei denen das Unternehmen höhere Gewinnmargen erzielen kann.

Das Unternehmen setzt auf die neue Technik, die unter anderem im einem Ölfeld in der Nordsee und in Angola eingesetzt wird. Zudem lief die Produktion in den Raffinerien im ersten Quartal vergleichsweise gut.

BP steht in den USA wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko von vor drei Jahren vor Gericht, dabei drohen dem Konzern Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe. Das Unternehmen trennte sich kürzlich von seinem Gemeinschaftsunternehmen TNK-BP in Russland und verkaufte die Anteile daran an den russischen Multi Rosneft, um genügend Geld für Schadenersatzzahlungen bereitzustellen. Im Gegenzug erhielt das Unternehmen zwar Anteile an Rosneft, doch die Einnahmen daraus gleichen den geringeren Gewinn bei weitem nicht aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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