Energie

Notfalls mit Streiks
IG-Metall will sich zügig einigen

Bei den Tarifverhandlungen hat es die IG Metall eilig. Sie strebt eine rasche Einigung an und will dies auch notfalls mit Streiks erreichen. Der bisherige Tarifvertrag läuft diesen Monat aus.
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DüsseldorfDie IG Metall strebt bei den Tarifverhandlungen für die Stahlindustrie eine rasche Einigung an und will notfalls auch mit Streiks Druck machen. "Unser Ziel ist es, das Thema relativ schnell, fair und gut abzuschließen", sagte der nordrhein-westfälische IG Metall-Chef Knut Giesler am Mittwochabend vor Journalisten in Düsseldorf.

Der bisherige Tarifvertrag läuft am 28. Februar aus. „Warnstreiks sind ab 1. März möglich“, sagte Giesler. Am späten Freitagnachmittag kommen Arbeitgeber und Gewerkschaften in Düsseldorf zur ersten Verhandlungsrunde zusammen. Dabei soll zunächst über die wirtschaftliche Lage der Branche beraten werden. „Ich habe noch kein Signal gehört, dass wir am ersten Tag ein Angebot bekommen“, sagte Giesler.

Die IG Metall fordert für die rund 75.000 Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen eine Lohnerhöhung von fünf Prozent. Zudem sollen mehr Stahlkocher als bislang in Altersteilzeit gehen können. Auszubildende sollen höhere Zuschüsse für die Altersvorsorge erhalten. Die Arbeitgeber haben die Forderungen zurückgewiesen. Die Ertragslage der Branche sei weiterhin schwach, klagen sie.

In dem Tarifgebiet gibt es rund 100 Betriebe. Darunter sind Werke von ThyssenKrupp, Salzgitter und ArcelorMittal. Für den 28. Februar ist bereits eine zweite Verhandlungsrunde geplant.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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