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Ölpreis-Verfall kostet Halliburton den Gewinn

Die Ölpreise sind im Keller, das merken auch die Dienstleister. Ölfeldausrüster Halliburton bricht der Gewinn massiv weg. Doch obwohl nur noch ein Mini-Plus überbleibt, übertrifft der Konzern die Erwartungen.
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Der Ölpreisverfall macht Halliburton zu schaffen. Quelle: Reuters
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Der Ölpreisverfall macht Halliburton zu schaffen.

(Foto: Reuters)

BangaloreDer Ölpreis-Verfall setzt dem Industriedienstleister Halliburton massiv zu. Der Nettogewinn brach im abgelaufenen Quartal um 93 Prozent auf 53 Millionen Dollar ein, wie das US-Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz fiel um mehr als ein Viertel auf 5,92 Milliarden Dollar. Vor allem in Nordamerika gab es deutliche Rückgänge.

Dank Kostensenkungen fiel das Ergebnis aber zumindest besser als von Analysten erwartet aus. Im vorbörslichen US-Handel verteuerten sich Halliburton-Aktien daraufhin um drei Prozent.

Halliburton will derzeit den kleineren Konkurrenten Baker Hughes für 35 Milliarden Dollar übernehmen. Zusammen würde ein neuer Branchenprimus bei Dienstleistungen rund um die Öl-Förderung entstehen. Kostensenkungen sind dabei ein wichtiger Punkt. Die Partner wollen zusammen 13.000 Arbeitsplätze streichen. Allerdings gibt es kartellrechtliche Bedenken.

  • rtr
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