Energie

Ölkonzern
Statoil investiert 2014 kräftig in Förderung

Der norwegische Ölkonzern Statoil will im kommenden Jahr kräftig investieren, um neue Ölquellen in Norwegen, Mexiko und Tansania zu erschließen. Viele andere Ölkonzerne scheuen derzeit solch kostspielige Projekte.
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OsloWährend sich die Konkurrenz in Zurückhaltung übt, will der norwegische Ölkonzern Statoil auch im kommenden Jahr kräftig investieren. Um neue Ölquellen zu erschließen, werde Statoil 2014 in etwa so viel ausgeben wie im laufenden Jahr, kündigte der zuständige Statoil-Manager Tim Dodson am Montag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an. 2013 plant Statoil, die Rekordsumme von 3,75 Milliarden Dollar in neue Projekte zu stecken. Zunächst hatte Statoil nur 3,5 Milliarden Dollar locker machen wollen.

Bei der Erschließung neuer Ölfelder konzentriere sich Statoil auf Norwegen, den Golf von Mexiko, Angola und Tansania, kündigte Dodson an. Zudem weite Statoil seine Aktivitäten auf die Färöer-Inseln aus. Statoil gilt als eine der erfolgreichsten Firmen bei der Suche nach neuen Vorkommen in den Tiefsee und traf im laufenden Jahr besonders in Kanada auf aussichtsreiche Funde. Bis 2020 will Statoil die Produktion auf über 2,5 Millionen Barrel pro Tag steigen. Im abgelaufenen Quartal lag die Fördermenge bei täglich 1,85 Millionen Barrel.

Viele andere Ölkonzerne, wie etwa die britische BP, scheuen derzeit kostspielige Projekte, weil sie sinkende Ölpreise und höhere Kosten für die Zukunft erwarten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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