Energie

Offshore-Energie
RWE verabschiedet sich von Windpark-Plänen

Das Vereinigte Königreich bleibt wichtig – diese Beschwichtigung schickt RWE vorweg. Doch die jüngsten Pläne für einen Offshore-Windpark legt der Konzern jetzt ad acta, obwohl er bei den Erneuerbaren noch aufholen muss.
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DüsseldorfDer Energieriese RWE verfolgt Pläne für den Bau eines Windparks vor der britischen Küste nicht weiter. Technische Schwierigkeiten und die gegenwärtigen Marktbedingungen ließen eine Fortsetzung des Projekts Atlantic Array als „wirtschaftlich nicht sinnvoll“ erscheinen, teilte die RWE-Ökostromtochter Innogy am Dienstag mit. Der Konzern wolle sich nun auf andere Projekte konzentrieren. „Offshore-Wind ist und bleibt ein strategisch bedeutendes Geschäftsfeld für RWE und Großbritannien spielt dabei eine wichtige Rolle“, stellte RWE Innogy aber klar.

Der nach der Energiewende unter Druck stehende Versorger hatte zuletzt Stellenstreichungen angekündigt – betroffen davon ist auch Innogy. RWE will das Ökostromgeschäft zwar ausbauen, setzt dabei aber auch auf die Zusammenarbeit mit Partnern.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Offshore-Energie: RWE verabschiedet sich von Windpark-Plänen"

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  • @Denkmal: etwa 10GW vorwiegend in China.

  • @HofmannM

    Der weltweite Zubau an Windkraftleistung wird für 2013 auf 35,5 Gigawatt geschätzt. Übertroffen wird dies von der Photovoltaik 36,7 mit Gigawatt Leistung Zubau in 2013.
    Dieser Trend dezentraler Energieerzeugung wird anhalten, weil 1,6 Milliarden Menschen vielfach Infrastruktur-bedingt ohne Strom leben.

    Wie viel AKW-Leistung ist denn 2013 neu ans Netz gekommen?

  • In England spielt in Zukunft die Kernkraftenergie die Musik! Die Windkraft ist schon längst auf dem absteigenden Ast unterwegs. Und das nicht nur in England, sondern Europa-Weltweit! Nur die deutschen Medien haben dies noch nicht erkannt bzw. wollen weiter an der Ideologie der Energiewende festhalten. Die Realität wird aber euch Medien und euch RWE-Manager eines bessern belehren!

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