Energie

Projekt Nordsee One
RWE will neuen Meerwindpark bauen

RWE will 40 Kilometer nördlich der Insel Juist einen weiteren Meerwindpark bauen. Dies kündigte RWE-Innogy-Chef Hans Bünting nun im Handelsblatt an. Das Großprojekt soll mit Partnern verwirklicht werden.
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DüsseldorfRWE nimmt den Bau eines weiteren Meerwindparks in der Nordsee in Angriff. Allerdings will die für erneuerbare Energien zuständige Tochter RWE Innogy das Großprojekt wegen der angespannten Finanzlage des Mutterkonzerns mit externen Kapitalgebern verwirklichen. „Wir sind derzeit in guten Gesprächen“, sagte RWE-Innogy-Chef Hans Bünting dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). „Und ich bin zuversichtlich, dass wir in den kommenden Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.“

Es geht um das Projekt Nordsee One, 40 Kilometer nördlich der Insel Juist. Zunächst sind 54 Turbinen und Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro geplant. Vor zwei Jahren hatte Bünting das Projekt, das damals noch „Innogy Nordsee 1“ hieß, auf Eis gelegt. Zunächst klagte er über unklare Rahmenbedingungen. Dann musste er das Projekt zurück stellen, weil sich bei RWE die Krise verschärfte und der Schuldenabbau inzwischen Priorität hat.

Jetzt will Bünting das Großprojekt bauen, aber eben mit Partnern: „Wir wollen uns auf eine Minderheitsposition und möglichst die Betriebsführung beschränken“, stellte Bünting klar. Partner können Pensionsfonds oder Private-Equity-Firmen sein. Nordsee One wäre der zweite Offshore-Windpark des Konzerns in Deutschland. Der erste, Nordsee Ost, soll voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres den kommerziellen Betrieb starten – mit zwei Jahren Verzögerung, weil Netzbetreiber Tennet Probleme hatte, den Anschluss ans Festland herzustellen. Auch bei Nordsee Ost, der 35 Kilometer nördlich vor Helgoland steht, kann sich Bünting vorstellen, „dass wir Anteile abgeben, wenn der Park erst einmal steht und läuft“.

Kommentare zu " Projekt Nordsee One: RWE will neuen Meerwindpark bauen"

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  • Hr. Bünting sollte genauso wie REW endlich einsehen, dass diese Erneuerbare Energieerzeugung ein politisches und kein marktwirtschaftliches Projekt einer Ehtik-Kanzlerin Merkel ist. Und das man die Energie-Marktwirtschaft nicht mit einen EEG-Gesetzes Diktat steuern kann, sondern das die Realität der freien Energiemarktwirtschaft die jeweilig Politik und damit auch die jeweiligen Geschäftsfelder eines Konzern steuert. Und die sog. Energiewende war noch nie ein marktwirtschaftliches Geschäftsmodell, sondern ein politisches Projekt. Und solche Projekte der Politik, die mit einen EEG (Gesetz) gegen Marktwirtschaft fahren, sind IMMER zum SCHEITERN verurteilt. Das EEG bringt nicht nur die Energiekonzerne in eine wirtschaftliche Schieflage, sondern zum Schluss unsere ganze Volkswirtschaft und damit unseren Wohlstand in Deutschland und Europa,.

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