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China schweißt weltgrößten Alu-Konzern zusammen

China geht den Umbau seiner staatlichen Industrie an und will aus zwei Konzernen den Weltmarktführer in der Aluminium-Branche formen. Noch gestalten sich die Verhandlungen über die Übernahme allerdings schwierig.
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HongkongChina will Insidern zufolge seine beiden größten Aluminium-Produzenten zu einem neuen Weltmarktführer verbinden. Das Stromunternehmen State Power Investment (SPI) wolle sein Geschäft mit dem Metall an den Alu-Riesen Chinalco abgeben, sagten drei Eingeweihte aus dem Industriesektor der Nachrichtenagentur Reuters. Chinalco könnte dadurch mit seiner künftigen Jahresproduktion den bisherigen Branchenprimus Rusal aus Russland übertreffen.

China bemüht sich derzeit generell um den Umbau seiner staatlichen Industrien, so dass die Entwicklung in der Aluminium-Branche gerade angesichts der jüngsten Konjunkturabkühlung mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wird.

SPI ist selbst durch eine Zusammenlegung zweier Staatskonzerne zu seiner defizitären Alu-Sparte gekommen. Das Unternehmen will sich aber wieder auf das Stromgeschäft konzentrieren. Chinalco weigert sich den Insidern zufolge allerdings, besonders kostspielige Aluminiumhütten von SPI zu übernehmen. Die Gespräche dauerten bereits zwei Monate und machten nur wenig Fortschritte.

Bei SPI war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen, Chinalco lehnte eine Äußerung zu den Reuters-Informationen ab.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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