Energie

Russischer Energieriese
Gazprom mit hohem Gewinneinbruch

Russlands Energieriese im Minus? Gazprom rechnet nach der russischen Rechnungslegung mit einem Gewinneinbruch für 2014. Der Konzern wird insbesondere durch milde Temperaturen und das Aus von South Stream belastet.
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MoskauDie schwache Nachfrage in Europa und ein monatelanger Schuldenstreit mit der Ukraine haben beim russischen Energieriesen Gazprom im vergangenen Jahr zu einem massiven Gewinneinbruch geführt. Nach russischer Rechnungslegung (RAS) habe der Konzern 2014 einen Überschuss von 189 Milliarden Rubel (rund drei Milliarden Euro) erwirtschaftet - fast 70 Prozent weniger als 2013. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Moskau mit. Die Bilanzen der Tochtergesellschaften wie etwa Gazprom Neft seien nicht enthalten.

Die Nachfrage im Westen nach russischem Erdgas war im vergangenen Jahr vor allem wegen der milden Temperaturen gefallen. Zudem hatte Russland der Ukraine wegen unbezahlter Rechnungen monatelang kein Gas geliefert. Den Angaben zufolge lag der Umsatzerlös im vergangenen Jahr mit 3,99 Billionen Rubel etwa auf dem Niveau von 2013.

Nach dem Aus für die transeuropäische Gasleitung South Stream hatte Gazprom den Partnern nach eigenen Angaben insgesamt eine Milliarde US-Dollar (rund 925 Millionen Euro) gezahlt.

Der Konzern habe Wintershall (Deutschland), Eni (Italien) und EdF (Frankreich) Anteile am Betreiberkonsortium abgekauft, teilte das Unternehmen mit. Gazprom sei dazu nicht verpflichtet gewesen, Risiken sollten aber geteilt werden. Russland hatte das Projekt 2014 überraschend eingestellt.



dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Russischer Energieriese: Gazprom mit hohem Gewinneinbruch"

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  • >> Der Konzern wird insbesondere durch milde Temperaturen und das Aus von South Stream belastet. >>

    Was für eine dämliche Begründung !

    Der Bau der South Stream hätte erstmal Geld gekostet und die Gasprom belastet !

    Im Fall von NICHT-Bau ist die Gasprom erst mal ENTLASTET ( keine Investitionen nötig ).

    Hausfrauen-Journaille !

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