Energie

Schlechte Aussichten
RHI hinterfragt langfristige Umsatzprognose

Von 1,8 bis auf 3 Milliarden Euro wollte der Industriekonzern RHI seinen Umsatz bis 2020 steigern. Doch die schlechten Konjunkturaussichten lassen die Konzernspitze an diesem Ziel jetzt zweifeln.
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WienDer österreichische Industriekonzern RHI setzt angesichts der mauen Wirtschaftsentwicklung in Europa ein Fragezeichen hinter seine langfristige Umsatzprognose. RHI, das feuerfeste Materialien für die Stahl-, Zement- und Glasindustrie herstellt, hatte sich für 2020 Erlöse von drei Milliarden Euro zum Ziel gesetzt. „Wenn die Konjunktur sich nicht verbessert, dann ist das Ziel nicht zu erreichen“, sagte RHI-Chef Franz Struzl am Donnerstag.

Derzeit erwirtschaftet die Firma einen Jahresumsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Gelingen soll die Umsatzsteigerung zum einen über Wachstum aus eigener Kraft - etwa durch anziehende Geschäfte außerhalb Europas. Zudem will RHI zukaufen - etwa in den USA, sagte Struzl.

Für das kommende Jahr stellte der Firmenchef eine Umsatz- und Ergebnissteigerung in Aussicht. Die Aktionäre sollen für 2014 eine Dividende von mindestens 75 Cent je Papier erhalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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