Energie

Solarmodulhersteller Aleo Solar rutscht tiefer in rote Zahlen

2013 wird ein schwieriges Jahr für Aleo Solar. Ein schmerzhafter Umsatzeinbruch und der Ausstieg des größten Aktionärs, des Bosch-Konzerns, lasten auf dem Solarmodulhersteller. Zwei Werke wurden schon geschlossen.
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Aleo Solar: Der Solarmodulhersteller bekommt die Branchenkrise deutlich zu spüren. Quelle: dpa

Aleo Solar: Der Solarmodulhersteller bekommt die Branchenkrise deutlich zu spüren.

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Oldenburg/PrenzlauIm Zuge der Branchenkrise ist der Solarmodulhersteller Aleo Solar tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust im Geschäftsjahr 2012 lag bei 84,6 Millionen Euro, nach 31,5 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen in Oldenburg und Prenzlau am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz brach um 39 Prozent auf 279,9 Millionen Euro ein.

Das Unternehmen habe bereits auf die sinkende Nachfrage und den massiven Preisverfall reagiert und zwei Werke geschlossen, sagte Vorstandschef York zu Putlitz. „Jetzt konzentrieren wir unsere Modulfertigung auf das Werk Prenzlau.“

Vor wenigen Tagen hatte der Bosch-Konzern angekündigt, als Hauptaktionär bei Aleo Solar auszusteigen. Der Aktienanteil von Bosch liegt aktuell bei 90,7 Prozent. Ungeachtet des angekündigten Ausstiegs verfüge Aleo Solar aber über zukunftsfähige Stärken, sagte Putlitz. Er erwartet allerdings auch 2013 ein schwieriges Geschäftsjahr.

In wichtigen europäischen Märkten seien teils starke Einschnitte bei den Einspeisevergütungen erfolgt. Es sei von einem erneuten Umsatzrückgang auszugehen. Der Vorstand erwarte daher für das laufende Geschäftsjahr ein deutlich negatives Ergebnis. Bei Aleo Solar waren Ende vergangenen Jahres 920 Mitarbeiter beschäftigt.

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2 Kommentare zu "Solarmodulhersteller: Aleo Solar rutscht tiefer in rote Zahlen"

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  • Herr Dais, sind Sie verantwortungsvoll genug, die Verantwortung für das Desaster zu übernehmen, daß Sie seit der Übernahme mit zu verantworten haben? Der Rücktritt aus ALLEN Bosch Gremien wäre eine angemessene Reaktion.

  • Jede Wette, daß sich als nächstes die Führungskräfte nach Stuttgart abseilen. Allen voran die Chefetage.

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