Solarmodulproduzent: Aleo Solar steckt tief in den roten Zahlen

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Aleo Solar steckt tief in den roten Zahlen

Wegen sinkender Preise ist der Umsatz des Solarmodulproduzenten drastisch eingebrochen. Obwohl der Konzern in den roten Zahlen steckt, droht wohl keine Pleite. Das Unternehmen wird von der Bosch-Gruppe finanziert.
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Oldenburg Der Oldenburger Solarmodulproduzent Aleo Solar hat wegen sinkender Preise 2012 einen drastischen Umsatzeinbruch hinnehmen müssen und steckt tief in den roten Zahlen. Der Umsatz sackte nach einer Mitteilung des zur Bosch-Gruppe gehörenden Unternehmens um 39 Prozent auf 279,9 Millionen Euro ab. Das Konzernergebnis hatte nach dem dritten Quartal bei -63,6 Millionen Euro gelegen. Zum Gesamtjahr hieß es am Mittwoch lediglich, Aleo Solar werde mit einem deutlich negativen Ergebnis abschließen. 2011 hatte der Verlust 32,2 Millionen Euro betragen.

„Die wesentlichen Ursachen für das Minus sind neben den erneut stark gefallenen Modulpreisen die Einmalbelastungen infolge der Werkschließungen in Spanien und China“, sagte der Vorstandsvorsitzende York zu Putlitz. Außerdem habe es eine außerplanmäßige Wertminderung der Vermögenswerte gegeben. Die Finanzierung des Unternehmens sei aber durch Kredite der Robert Bosch GmbH gesichert. Den Geschäftsbericht 2012 mit endgültigen Zahlen will Aleo Solar voraussichtlich am 26. März veröffentlichen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Solarmodulproduzent: Aleo Solar steckt tief in den roten Zahlen"

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  • @HofmannM

    Woraus beziehen wir denn in Zukunft unseren Strom? Aus Kohle, die zur Neige geht? Aus Öl, wie die Ölscheichs? - Zur Verstromung viel zu wertvoll der Rohstoff und endlich verfügbar! - Aus Kernkraft, welche es ohne der immensen Förderung aus öffentlichen Geldern in den 60iger Jahren heute wohl nicht gäbe, ebenfalls nur endlich zur Verfügung steht und die sich wohl auch heute nicht rentieren würde, wenn die Risiken versichert werden müssten. So aber trägt wieder die öffentliche Hand das Risiko und muss für eventuelle Schäden aufkommen, siehe Japan. Das EEG dient der Einführung neuer Technologien, es beinhaltet sinkende Fördersätze und früher oder später ist überhaupt keine Förderung mehr nötig. Ab diesem Zeitpunkt gibt auch einen Markt dafür, marktwirtschaftlich, ökonomisch und ökologisch. Bei den erneuerbaren Energien hat es im letzten Jahrzehnt einen enormen technologischen Fortschritt gegeben. Dieser wird sich fortsetzen und auch bei den Speichertechnologien wird sich noch einiges tun, die man gezielter fördern sollte wie auch Konzepte zur Netzintegration. Hier sollte man mehr über mögliche Lösungen reden als vorhandene Unzulänglichkeiten als unüberwindliche Probleme darzustellen.

    In diesem Sinne...

  • @HofmannM
    Wer, wenn nicht Bosch, hätte denn das von Ihnen beschriebene Dilemma besser vorhersehen müssen?

    Wer ist besser mit der Politik verdrahtet - wer hat die besten Berliner Kontakte? Doch wohl Grosskonzern mit all ihrer Macht. Und, wie in diesem Fall, eindrucksvollen Repräsentanzen und Lobbyisten direkt in Berlin.

    Da hat jemand offenkundig kläglich versagt - und zwar bei Bosch. Nimmt der nun auch den Hut?

  • @sieg-fried
    Weil die Erneuerbaren Energien (Sonne,Wind,Biogas) durch das perfide EEG vom Markt geschützt werden.
    Anders gesagt...Die Erneuerbare Energietechnik bezieht ihren Umsatz nicht auf Grund von Marktteilnehmern sondern auf Grund des EEG. Dieses EEG zwingt uns Endverbraucher über die EEG-Zwangsabgabe für den Umsatz der Erneuerbaren Energiebranche zu sorgen. Hier steht der planwirtschaftliche Zwang eine Energietechnik einzufürhen der marktwirtschaftlichen Realität gegenüber.
    Für die Erneuerbaren Energien war und ist am Weltmarkt nie ein Platz vorgesehen gewesen. Diese Energieform wird immer ein Nischeprodukt bleiben. Nur die deutsche Politik spieglt mit dem EEG eine marktbeherrschende Rolle der Erneuerbaren Energietechnik vor. Mit der Realität hat die Energiewende/Erneuerbare Energiehyp nie etwas zu tun gehabt und wird es auch nie haben!!!

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