Energie

Solarstrom

Tesla und Panasonic bündeln Kräfte

Tesla und Panasonic wollen künftig bei der Nutzung von Solarstrom eng zusammenarbeiten. Der Deal ist so gut wie beschlossen. Doch Panasonic stellt eine Bedingung.
Der Elektroauto-Pionier sucht die Nähe zum Elektronikkonzern Panasonic. Quelle: dpa
Showroom von Tesla in New York

Der Elektroauto-Pionier sucht die Nähe zum Elektronikkonzern Panasonic.

(Foto: dpa)

TokioDer US-Elektroautohersteller Tesla und der japanische Elektronikriese Panasonic wollen bei der Nutzung von Solarstrom ihre Kräfte bündeln – allerdings nur, wenn Tesla die geplante Übernahme der Ökostromfirma SolarCity unter Dach und Fach bringt. Der Autohersteller und Panasonic teilten am Montag mit, sie hätten sich darauf geeinigt, dass Panasonic ab 2017 in Buffalo im US-Bundesstaat New York Solarzellen produziert, die Tesla sich verpflichtet zu kaufen.

Tesla will seine E-Autos mit Ökostrom fahren lassen. Daher soll Tesla auch SolarCity übernehmen. Vereinbart wurde der Kauf für 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) bereits. Doch mehrere Aktionäre von Tesla klagen dagegen - weil Tesla-Chef Elon Musk auch an SolarCity beteiligt ist und in den Verwaltungsräten beider Unternehmen sitzt. Die Anteilseigner werfen ihm daher einen Interessenkonflikt vor.

Neue Bilder von Teslas Megabaustelle
Baustelle in der Wüste
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Bei Teslas Gigafactory in der Wüste Nevadas geht der Bau zügig voran. Anfang Januar nahm der Elektroautobauer zusammen mit dem Kooperationspartner Panasonic in Teilen der Fabrik die Fertigung von Lithium-Ionen-Zellen auf. Diese Zellen eines neuen Typs sollen zunächst nur in den Powerwall-Heimspeichern verwendet werden. Die Batterieproduktion für das kommende Elektroauto Model 3 soll in den kommenden Monaten starten. (Stand: Januar 2017)

Foto: Tesla

Deutlicher Baufortschritt
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Die im Januar veröffentlichten Luftbilder zeigen den Baufortschritt deutlich. In einigen der errichteten Gebäude wird schon gearbeitet, in anderen die Produktion vorbereitet. Auch der Bau der Gebäude selbst wird noch weitergehen.

(Foto: Tesla)

Die Baustelle vor einem Jahr
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Zum Vergleich: So sah es vor einem Jahr in der Wüste bei Reno aus. Damals stand nur ein kleiner Teil der heutigen Anlagen.

Baustelle Gigafactory im Juli 2016
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Im Juli 2016 hatte Tesla zur offiziellen Eröffnung erstmals Presse-Fotografen auf das Gelände gelassen. Die Gigafactory wird nach Fertigstellung zu den größten Produktionsstätten weltweit gehören.

Eröffnungsfeier vor der Fertigstellung
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Im Juli waren erst 14 Prozent der Anlage in Betrieb. Dennoch hatte Tesla-Gründer Elon Musk Ende Juli zur Eröffnungsfeier geladen – einige Tage vorher durften sich bereits Journalisten und Fotografen auf dem Fabrikgelände umsehen. Voll in Betrieb soll die Anlage erst 2018 sein. Bis dahin wird an allen Ecken und Enden gebaut.

Vom Nischen- zum Massenhersteller
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Auch wenn es noch nicht so aussieht: Diese Halle ist einer der Grundpfeiler der Strategie von Elon Musk, mit der er Tesla von einem Nischen- zu einem Massenhersteller machen und ganz nebenbei dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen will.

Eigene Batterien sind unerlässlich
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Die eigenen Batterien sind unerlässlich, wenn Tesla mit dem Model 3 (im Bild ein ausgestellter Prototyp) in diesem Jahr die Massen mobilisieren soll. Zum einen, weil momentan gar nicht genügen Akkus für die angepeilten Stückzahlen des Model 3 zugekauft werden könnten. Zum anderen, weil sie schlichtweg zu teuer wären. Der angekündigte Preis von 35.000 Dollar für den Wagen wäre nicht zu halten.

Eigentlich sollte die im August vereinbarte Übernahme schon Ende des Jahres abgeschlossen sein. Durch Klagen von Aktionären wird sich dies wohl verzögern. Eine erste Anhörung vor Gericht ist diese Woche geplant.

Tesla und Panasonic arbeiten schon bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im US-Bundesstaat Nevada zusammen. Panasonic ist weltweit einer der größten Hersteller dieser Batterien. Im Fotovoltaikgeschäft unterwegs ist das Unternehmen seit der Übernahme von Sanyo vor einigen Jahren.

  • afp
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