Energie

Solarworld, Q-Cells, ConergySonnenland ist abgebrannt

Es ist keine zehn Jahre her, da erfasste ein Solarboom Deutschland. Doch mit der Insolvenz von Solarworld liegt nun auch der letzte prominente Pionier am Boden. Was wurde aus den Sonnen-Stars wie Conergy, Q-Cells und Co?

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    14 Kommentare zu "Solarworld, Q-Cells, Conergy: Sonnenland ist abgebrannt"

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    • Das Handelsblatt perfektioniert für mein Gefühl immer deutlich die Strategie: 80% der Intelligenz & Kreativität werden in Überschrift und Aufreißer gesteckt - für den eigentlichen Artikel reichen ein paar nette Fotos zum Klicken und ein paar Stichworte, die man auch in jeder Provinzzeitung liest (wenn man sie nicht sowieso im Kopf hat, weil einen das Thema interessiert).

      Bitte wieder mehr Substanz! Danke.

    • @Rainer von Horn11.05.2017, 13:56 Uhr

      "Am Wochende cruise ich stundenlang mit dem V8..."

      Ich gehe in den Wald und jage Trolle . Und wenn ich einen gefangen habe, wird er über dem offenen Feuer am Spieß gebraten. Trolle schmecken lecker, am besten in Bier und Senf mariniert...... ;-)

      Im Ernst: Sie sind dem Hofmann-Troll schon wieder aufgesessen. Marc Hofmann wird (mit Duldung des HB) intensivst getrollt.

    • Hallo Herr Schmidt...wenn Sie Strom aus dem Netz beziehen, dann handelt es sich um frequenzstabilen, bedarfsgerechten Strom. Der Preis beinhaltet MwSt, Stromsteuer, Konzessionsabgaben an die Gemeinden, EEG Umlage, (Summe staatlicher Abgaben > 50%, Netzkosten, Regelkosten, Vertriebskosten und auch 4 -6 c für die Beschaffung.

      Wenn Sie umweltschädlichen Solarstrom in das Netz einspeisen handelt es sich um einen Zufallsstrom der entsprechend den Launen des Wetters, Tages- und Jahreszeit eingespeist wird. Im Netz ist dessen Wert nahe 0, möglicherweise < 0.

      Der technische Hintergrund ist, dass Stromverbrauch und Einspeisung in jedem Augenblick gleich sein müssen. Im Sekundenbereich geschieht dies durch die rotativen Massen der Turbogeneratoren der modernen Grosskraftwerke. Im Minutenbereich durch die Kesselreserven umweltfreundlicher Kernkraftwerke und moderner Kohlekraftwerke. PV Solaranlagen tragen nicht zur Netzstabilität bei. Der grösste Teil des umweltschädlichen Solarstroms wird in 500h/Jahr in das Netz gespeist. es bedarf des Netzausbaus, es bedarf einer Kapazitätsvorhaltung in teils warmen (befeuerten) Kraftwerken. Der Solarstrom verursacht möglicherweise mehr Aufwand und Kosten als Nutzen.

    • @ Herr Marcel Europaeer11.05.2017, 13:11 Uhr

      "Schließlich wurden einige Kernkraftwerke abgeschaltet, die einen sehr geringen CO2-Ausstoß vorweisen können."
      Genau. deswegen ist ja auch der Ausstieg aus der Atomenergie genauso ein Irrweg, wie eine Energiewende mit Zufallsgeneratoren ohne Speicher, wenn man das Klima schützen will.
      Haben Sie etwa beim HB angerufen und eben alle guten Diesel-kommentare löschen lassen? Schämen Sie sich.

      @Herr Marc Hofmann11.05.2017, 13:17 Uhr

      Am Wochende cruise ich stundenlang mit dem V8 oder dem V6, temperiere den Aussenpool oder schaue einfach der Installation der nächsten Windturbine in meiner Nachbarschaft zu während ich den Holzkamin anfeuere....

    • @Nold

      Das mit der Hochsubventionierung stimmt aber so auch nicht. Wenn ein Kleinerzeuger (ein paar Solarzellen auf dem Dach) in das Netz einspeisen will, bekommt er den Preis an der Strombörse (ca. 5 Ct), sobald er aber Strom bezieht, darf er mehr als 25 Ct hinlegen!

      Nachdem ja auch jemand anderes dafür dann wieder 25 Ct hinlegt, ist da weniger Subvention als Korruption gelaufen!

    • @Nold

      Äh... der Wirkungsgrad von Solarzellen ist bei niedrigeren Temperaturen übrigens höher..., also so schlecht ist Standort Deutschland für Solarstrom nicht. (zumindest manche Bundesländer)

    • @Horn
      wegen den Flüchtlingen wäre der Energieverbrauch gestiegen... ich glaube das kann man getrost unter FakeNews abheften. Darum heisst es wohl auch u.a.! Diese "u.a." wäre aber ganz interessant aus Sicht der "Klimapolitik". Aber kaum kann man einmal Flüchtling sagen, wird hat nicht mehr nachgefragt.

      Bei der Industrie ändert sich der Energieverbrauch wegen den Flüchtlingen nicht, im Verkehr auch nicht! Und die Notunterkünfte sind ein wenig (mehr) beheizt worden... das macht das Kraut nicht fett!

    • Grundsätzlich ist die Nutzung von Solarstrom sinnvoll. Wenn es heiß ist und die Sonne brennt, kann Solarstrom genutzt werden um Klimanlagen zu betreiben, z.B in Japan oder den USA. Es gibt viele andere Möglichkeiten. Wenn die Erschließungskosten hoch sind und die Sonne viel scheint, ist die Solartechnik hochinterssant, z.B. in tropischen oder subtropischen Gegenden. In Deutschland (stromtechnisch praktisch alles erschlossen, wenig Sonnenstunden) hat es die Solartechnik deutlich schwerer. Vor allem aber wurden keine autarken Systeme gefördert, sondern jeder der wollte konnte hochsubventioniert Solarstrom ins Netz drücken, unabhängig davon ob er benötigt wurde. Das konnte nicht gut gehen. So wurde die Solartechnik ohne große Sachkenntnis erst hochgeschrieben und gefördert und jetzt folgt ein Abgesang . Das ist Schade. Wenn man die Entwicklung mit mehr Sachkenntnis und kühlem Kopf voran getrieben hätte, wäre uns manche Pleite erspart geblieben.

    • @Rainer von Horn - 11.05.2017, 12:03 Uhr

      Wie soll der CO2-Ausstoß wesentlich sinken, wenn es in den letzten 7 Jahren keine Abnahme, eher eine Zunahme der Stromproduktion aus Braunkohle, Steinkohle und Erdgas gegeben hat? Schließlich wurden einige Kernkraftwerke abgeschaltet, die einen sehr geringen CO2-Ausstoß vorweisen können. Auch der Öl-Gas-Verbrauch zum Autofahren und Heizen hat sich nicht wesentlich verändert.

      Gibt es ernsthaft Leute, die nicht verstehen, dass der Ausbau Erneuerbarer Energien bei uns keine Reduzierung des CO2-Ausstoßes zur Folge hat, solange bei uns alte Dreckschleudern lustig weiter Strom liefern? Wir haben halt nur mehr Strom produziert, der dann im Ausland verkauft wird.


    • Herr Holger Narrog11.05.2017, 12:21 Uhr
      "Dank dieser Kostenvorteile haben sie die mehr politisch/ökoreligiös motivierten hiesigen Hersteller an die Wand geklatscht."

      Na, da haben sie aber den finanziellen Vorteil vergessen, der auch von den grünen Solar- und Umweltbaronen gerne mitgenommen wurde. Frank Asbeck, Gründungsmitglied des ersten grünen Landesverbandes in Hersel bei Bonn, ist meines Wissesns nicht pleite, nur sein Firma.

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