Energie

Sparrunden bei RWE und Eon Die schrumpfenden Energieriesen

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Schwaches Ergebnis belastet auch Kommunen
Diese Kraftwerke sind nicht mehr rentabel
Gaskraftwerk in Hamm
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Trianel-Gaskraftwerk in Hamm (Nordrhein-Westfalen)

Angesichts des stark gefallenen Strom-Großhandelspreises befürchten Stadtwerke hohe Verluste in der konventionellen Erzeugung. Dies könne zu einem erheblichen Hemmschuh für die Energiewende werden, weil Städte angesichts der Verluste nicht mehr in erneuerbare Energien investierten, sagte der Chef des größten deutschen Stadtwerkeverbundes Trianel, Sven Becker, am Mittwoch.

Becker weiß, wovon er spricht. Das Gaskraftwerk des Stadtwerkeverbundes in Hamm ging 2007 nach zweijähriger Bauphase ans Netz und erzeugt seitdem Strom für 1,8 Millionen Haushalte. Dennoch: „Dieses Kraftwerk rechnet sich nicht mehr. Obwohl wir eines der modernsten Kraftwerke in Deutschland haben mit 58 Prozent Wirkungsgrad, werden wir in 2014 nicht mehr Zins und Tilgung mit diesem Kraftwerk verdienen. Das heißt, wir werden 2014 hier in zweistelliger Millionenhöhe Verluste mit diesem Kraftwerk einfahren“, sagte Martin Buschmeier vom Trianel Gaskraftwerk in Hamm dem WDR.

Grund ist unter anderem der Preis für Strom an der Börse. Aufgrund des hohen Angebots durch den Zuwachs der erneuerbaren Energien ist der in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich gesunken.

Energy Award
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Trianel-Chef Becker (im Bild bei der Energy Award Jury-Sitzung des Handelsblatts) appellierte an die Politik, nach der Bundestagswahl dringend den Energiemarkt zu reformieren. Derzeit gebe es keinen Vertrauensschutz für die Milliardeninvestitionen in konventionelle Kraftwerke.

Niemand investiere neu in konventionelle Kraftwerke, die aber noch lange gebraucht würden. „100 Prozent Erneuerbare bis 2030 sind utopisch und nicht finanzierbar.“ Ohne die Investitionen laufe Deutschland in gravierende Energieprobleme hinein, wenn 2018 wie geplant die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet würden: „Der Markt kollabiert.“

Kraftwerk Irsching bleibt in Betrieb
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Gaskraftwerk in Malzenice (Slowakei)

Nur zweieinhalb Jahre nach der Inbetriebnahme legt der Energiekonzern Eon sein Gaskraftwerk im slowakischen Malzenice für unbestimmte Zeit still. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlage sei wegen der gefallenen Strom-Großhandelspreise und der schwachen Auslastung derzeit nicht möglich, teilte der Versorger am Montag mit. Ab Oktober werde die Anlage nur noch in Reserve gehalten. Die Anlage in Malzenice kam seit der Inbetriebnahme im Januar 2011 dem Energieriesen zufolge gerademal auf 5600 Betriebsstunden. Kalkuliert habe der Konzern ursprünglich mit bis zu 5000 Stunden im Jahr. Die Leistung des Blocks von 430 Megawatt entspricht etwa der Hälfte eines Atomkraftwerks.

Kraftwerk Irsching bleibt in Betrieb
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Eon-Gaskraftwerk Irsching (Bayern)

Mehrfach drohte etwa Eon-Chef Johannes Teyssen (l.) damit, das Gaskraftwerk abzuschalten, im Bild ist er mit dem bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer (Mitte) und Lex Hartman (r.), Vorsitzender des Aufsichtsrats des Netzbetreibers Tennet, vor der Anlage zusehen. „Die Lage der umweltfreundlichen Gaskraftwerke ist dramatisch. Die Rendite ist bei null angelangt“, sagte Teyssen.

Die Lage ist paradox, Gaskraftwerke sind nicht nur die umweltfreundlichsten unter den konventionellen Kraftwerken, sondern auch die flexibelsten. Sie können bei Bedarf innerhalb von Minuten hochgefahren werden und könnten so die Schwankungen der erneuerbaren Energien ausgleichen. Doch sie sind auch die teuersten Kraftwerke, sodass sie als letztes angeschaltet werden, wenn Strom fehlt. Das hat zu teils sehr niedrigen und unwirtschaftlichen Auslastungsquoten geführt.

Kraftwerk Irsching bleibt in Betrieb
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Zumindest für Irsching wurde im April dann doch noch eine Lösung gefunden: Der zuständige Netzbetreiber Tennet beteiligt sich an den Betriebskosten für das Gaskraftwerk – und kann es dafür einsetzen, wenn die Netzstabilität in Gefahr ist. Eon erhält im Gegenzug eine Entschädigung.

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Statkraft-Gaskraftwerk Knapsack II

Der norwegische Energieerzeuger Statkraft hat neben sein Gastkraftwerk Knapsack I in Hürth bei Köln noch das zweite nagelneue, 350 Millionen Euro teure Knapsack II (Bild) dazu gestellt. Das Kraftwerk ist betriebsbereit und zählt mit einem Wirkungsgrad von fast 60 Prozent zu den modernsten der Welt. Es könnte mit rund 430 Megawatt bis zu 500.000 Menschen mit Strom versorgen.

Doch Statkraft fährt das Kraftwerk nicht hoch. Grund seien die niedrigen Börsenstrompreise bei gleichzeitig teurem Gas, sagte Statkraft-Manager Jürgen Tzschoppe. Auch das ältere Modell Statkraft I stand teilweise still.

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Verbund-Gaskraftwerk Mellach

Auch in Österreich hat man mit unrentablen Kraftwerken zu kämpfen. Beim Spatenstich für das Kraftwerk Mellach im Jahr 2008 hatte der damalige Verbund-Chef Michael Pistauer (Mitte) noch gut Lachen. Sein Nachfolger bei dem größten österreichischen Stromanbieter Wolfgang Anzengruber will laut Informationen der Zeitung „Der Standard“ das Gaskraftwerk jetzt einmotten. Die Begründung: Das Pipelinegas zum Betrieb des Kraftwerks ist zu teuer, die erzielbaren Strompreise im Großhandel aber zu niedrig, und so mache der Verbund mit jeder in Mellach produzierten Kilowattstunde Verlust.

Mit der Gesamtsumme von 13.000 Jobs seit 2011 liegt RWE nun noch über den Kürzungen des Konkurrenten Eon. Die Düsseldorfer hatten angekündigt, von 2010 bis 2015 rund 11.000 Jobs zu streichen - allerdings ohne Beteiligungsverkäufe. Bis Ende 2014 sind bei RWE betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Die Arbeitnehmervertreter wollen die Regelung verlängern, treffen damit beim Management jedoch auf Ablehnung. Betriebsbedingte Kündigungen sollten über eine konzerninterne Jobbörse, Altersteilzeit und die natürliche Fluktuation vermieden werden, hieß es.

Der neue Personalabbau verteile sich im Wesentlichen auf die Kraftwerkssparte (2300 Stellen), die Zentralisierung von Querschnittsfunktionen mit dem Sparprogramm „RWE 2015“ (2400 Stellen) und den geplanten Verkauf der Ölfördertochter Dea (1400 Stellen), hieß es. Deutlich gespart werden soll auch an der Tochter für erneuerbare Energien RWE Innogy (250 Stellen).

Im ersten Quartal nächsten Jahres werde es Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern geben. Die Arbeitnehmer fordern bisher eine Verlängerung des Kündigungsschutzes möglichst um zehn Jahre, was das Unternehmen aber ablehnt. Keine Einigung gibt es bisher auch zu einer vom Unternehmen ins Spiel gebrachten Nullrunde beim Gehalt.

Die Anleger dürften nicht erfreut sein. Seit Beginn des Jahres hat die Aktie von RWE fast 15 Prozent ihres Wertes verloren. Den Aktionären hatte RWE-Chef Terium für 2013 eine auf einen Euro je Aktie halbierte Dividende angekündigt. „Alle im Unternehmen werden ihren Beitrag zur langfristigen Sicherung der Finanzkraft leisten – und keineswegs nur Sie, unsere Aktionäre“, versichert der Manager nun.

Das trifft auch die zahlreichen Kommunen, die an dem Energieversorger beteiligt sind. Früher oder später müssen sie Wertberichtigungen vornehmen. So hält etwa die hoch verschuldete Stadt Bottrop laut ihrem Beteiligungsbericht 2012 mehr als 500.000 RWE-Stammaktien. Auch die mit 3,3 Milliarden Euro hoch verschuldete Stadt Duisburg hält Anteile an dem Energiekonzern - laut Beteiligungsbericht 2012 im Wert von rund 8,7 Millionen Euro.

Auf Anfrage von Handelsblatt Online äußerten sich beide Städte nicht zu den Auswirkungen der schlechten Zahlen von RWE. Weitere beteiligte Städte sind Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hürth, insgesamt halten die Kommunen zusammen rund 24 Prozent an RWE.

Schon die im September angekündigte Dividendenkürzung traf die Kommunen hart. So bedeutet für die Dortmunder Stadtwerke DSW 21 die Kürzung beispielsweise gut 19 Millionen Euro Einnahmen weniger im kommenden Jahr. Die Stadt Mülheim müsse auf etwa 10 Millionen Euro verzichten, Essen auf etwa 19 Millionen, hieß es.

Heil liegt nicht unbedingt in den Erneuerbaren Energien
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32 Kommentare zu "Sparrunden bei RWE und Eon: Die schrumpfenden Energieriesen"

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  • Bin selber beim RWE beschäftigt, aber was da abgeht, ist genau daselbe wie die Jahre davor!
    Es wird wieder da Personalabgebaut, was nicht viel einbringt!
    Bei uns wird nichts abgebaut, obwohl das wirklich geht!
    Es wird weiter vertuscht und verschleiert, weil die meisten Führungskräfte keine Ahnung haben oder nur gut dastehen wollen um Ihre Posten zu behalten.
    Nein RWE so nicht!

  • @HoffmannM
    Wenn die Energieriesen die Kollateral- und Folgeschäden hätten zahlen mussen, wäre auch die Energiegewinnung aus Kohle und Kernenergie nie marktfähig gewesen.

  • Seit Jahren machen die Energiekonzerne Millardengewinne.
    Wo ist das Geld denn nur? Ach ja, da gibt es ja auch noch Investoren wie Black Rock, Mondrian etc..
    Die brauchen natürlich eine Dividende. Jeder gescheite Kaufmann würde erst einmal die Verbindlichkeiten zurückfahren bevor er Dividenden zahlt.
    Aber das kann man solchen Investoren ja nicht zumuten.
    Denen ist die Energiewende natürlich sch... egal.
    (mir nicht)

  • @ Der_Techniker

    Im Ruhrgebiet hat man in der Vergangenheit 5 Jahrzehnte SPD gewählt. Die Leute dort sind genau da wo sie hin wollten.

    Im Osten wählt man immer noch die Partei die mal 5 Ostmark Stundenlohn einführte. Heute jammern die Leute dort nicht weil es ihnen materiell schlechter geht als in der DDR sondern weil Gegenden die keinen Sozialismus wählten heute reicher sind.

    Rot-grün wusste genau dass das stabile Stromnetz mit mehr EE im Netz nur zulasten der konventionellen Erzeuger möglich sein würde.

    Bezüglich der Polemik dass die 4 alten großen EVUs ja nur in die EE gehen müssten sollten wir einfach mal schauen was der grüne Kretschmann mit seinem Landesunternehmen EnBW gemacht.

    Manche Leute reden hier über Änderungen im Stromnetz als müsste man nur den veralteten Kühlschrank austauschen.

  • Tja, man gibt die Milliarden nun mal lieber seinem Nachbarn als einen arabischen Terroristen, einem russischen Diktator oder einem australischen, ausbeuterischen und naturzerstörenden Großkonzern.
    Was Hofmann, Vandale & Co. einfach nicht wahrhaben wollen: Ihre sündhaft teuren Großkraftwerke brauchen auch noch teure Treibstoffe - deren Tendenz beim Preis stark steigend.
    Sonne, Wind & Co. sind kostenfrei - Preistendenz stabil.
    Einen Vorteil haben Hofmann, Vandale & Co. aber: Sie haben demnächst jede Menge Zeit Kommentare zu schreiben. Wobei, als Quasibeamte Sesselpupser bei eon oder RWE geht das jetzt schon recht gut.

  • @manne 64
    Wenn Sie mich meinen, das bin ich der Jenige, der EUCH Erneuerbaren Energieabzocker (EEG-Abgabenzwang per Stromrechnung) die Profite (Geld) bezahlt, dass eure Windmühlen und Solarbuden und Faulgastanks sich rechnen. Mometan sind das ca. 10ct/kwh (EEG,Netzentgelt,MWST,Stromsteuer,Offshoreumlage).Diesen Erneuerbaren Energieschrott muss ich Zwangs-EEG-Subventionieren, weil NICHT MARKTFÄHIG!!!

  • @manne64
    RWE hat Netto(!)schulden von 33 MRD Euro. Das ist das 3,5fache des Ebitda. Fragen Sie mal bei einer Ratingagentur an, wie die die akrtuelle Entwicklung sehen.
    Den Strom verkaufen die Versorger auf Termin, sind also noch nicht von den aktuellen Börsenstrompreisen betroffen. Dies wird dann aber in rd. 2 Jahren der Fall sein. Es wird dann kaum noch ein konventionelles Kraftwerk geben, mit dem die echtes Geld verdienen.
    Nicht nur die Versorger verlieren ihr Geschäftsmodell, sondern auf lange Sicht die deutsche Wirtschaft.

  • Das Management der grossen Versorger hatte in der Tat bis 2011 gehofft, dass man nicht die Stromversorgung eines Industriestaates in die Hände einer (Oeko)Religion und deren Visionen legen würde. Man hoffte, dass der Alptraum zu Ende ginge und Politik und Oeffentlichkeit zu einer dem Verstande geschuldeten Stromversorgung zurückkehren würden.

    Die Baukosten neuer Kernkraftwerke haben sich durch meist wenig sinnvolle Auflagen in einigen Altindustriestaaten extrem verteuert. Ein EPR könnte in der EU 8 Mrd. € kosten, ein AP1000 in den USA gut 5 Mrd. $ In Russland kostet ein neues KKW der WWER Serie ca. 2.5Mrd. $ in China ein CPR1000 1.9 Mrd. $. Sinnvoll ist es die Auflagen zu hinterfragen und die Kosten dem internationalen Wettbewerb anzunähern.

    Ein Li-Ionen Akku hat eine Lebenserwartung bei hälftiger Entladung von 2000 Zyklen. 1 kWh speichern kostet bei einem Batteriepreis von 500 €/kW ca. 1/2 €. Abhängig davon wie häufig Sie die Leistung ihrer 1 kW peak Solaranlage nutzen wollen müssen Sie eine Speicherkapaziät von 10 - 20 - 100 kW installieren. Bitte vergessen Sie nicht, dass es im vergangenen Winter nur sehr wenig Sonnenschein gab. Ueblicherweise beträgt die Sonneneinstrahlung im Winter 1/5 derenigen im Sommer.

    Vandale

  • Die Politik hat die EnergieWENDE ausgerufen und das ist schon ein paar Jahre her. Wer meint, bei einer WENDE bliebe alles wie gehabt, kann daher nur falsch liegen. Es sei denn, die Politik würde eine Kehrtwende vollziehen, doch die ist derzeit nicht zu erwarten.Allenfalls "kosmetische" Massnahmen dürfen wir erwarten.
    Damit sind die grossen Versorger zunächst einmal in einer Lose-Lose Situation. Sie haben sich auf eine zentrale Stromversorgung konzentriert, die von der dezentral organisierten Energiewende zunehmend ausgebremst wird. Machen sie die planwirtschaftlich organisierte Wende mit, investieren sie in eine fragwürdige, nicht grundlastfähige Technologie, die zudem den eigenen zentralen Kraftwerkspark, also die eigenen Investitionen, weiter unter Druck setzt. Weigern sie sich, den planwirtschaftlichen Wahnsinn umzusetzen, werden sie - wie bisher - zunehmend von anderen Marktteilnehmern die PV und WKA installieren weiter unter Druck gesetzt.
    Das sieht man insbesondere im Bereich der neuen Gas-Kraftwerke, die ja von der Politik auch bei den Stadtwerken gefordert wurden und sehr gut zu den volatilen Erneuerbaren passen würden, aufgrund des Strompreisverfalls aufgrund der Zwangssubventionen für die Erneuerbaren aber EBENFALLS unrentabel werden. In 2 Jahren schlägt der bereits heute niedrige Börsenstrompreis voll auf die Ertragsrechnung der Versorger und Stadtwerke durch, spätestens dann zahlen wir den Versorgern auch Subventionen, dass die Kraftwerke vorgehalten werden, damit bei Windflaute heir nicht alles zusammenbricht.
    Es bleibt dabei: stellt man auf die Planwirtschaft um, braucht man sich nicht mehr zu wundern, dass der bisherige MARKT nicht mehr funktioniert.
    Die WENDE hat auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Klar entstehen in den EE-Industrien neue Arbeitsplätze. Man kann aber kaum erwarten, dass die Arbeitsplätze bei RWE, EOn und Co. bestehen bleiben, wenn man die Versorger nicht mehr braucht.
    Hinweis: kein Lobbyist, sondern besorgter Bürger!

  • @Joerg Duerre,
    (1) Sie mit Ihrer Bildung sollten eigentlich wissen, dass man 1kW und 1KWh nicht addieren sollte. 1kWh Speicher kostet meines Wissens nach deutlich MEHR als 270 EUR. Aber selbst wenn man diesen Preis irgendwann erreichen würde, kämen da weitere gigantische Kosten auf uns zu. Um nur 1 TWH zu speichern (nicht mal ein deutscher Tagesverbrauch) bräuchte man 270 Mrd EUR. Tun Sie sich mit Leuten, die Ihre Auffassung teilen, zusammen und bringen dieses Geld auf! Aber lassen Sie die anderen Stromverbraucher damit in Frieden!

    (2)Man stelle sich vor, die Energieriesen hätten Milliarden in Erneuerbare Energien investiert. Dann wäre unserer Strompreis viel, viel höher als jetzt, weil alle Erneuerbaren Energien riesige Zuschüsse brauchen. Oder (wahrscheinlichere Variante) man hätte die Zahlungen an die Energieriesen gestoppt, weil die sind ja eh böse, wie aus den Kommentaren hier zu lesen ist. Die Welt ist schön einfach,wenn man große und populäre Feindbilder hat: Energieproduzenten, Mineralölkonzerne, Banken, Pharmaindustrie, die USA, Russland und China, das strahlende Atom, die Chemie, die Gene usw. usw.

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