Energie

Stahlhersteller
Für Arcelor Mittal geht es aufwärts

Nach jahrelanger Talfahrt kann der Stahlhersteller Arcelor Mittal aufatmen: Der Gewinn vor Steuern steigt im ersten Quartal. Unter dem Strich steht aber ein Verlust. An der Konzernspitze herrscht trotzdem Optimismus.
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LuxemburgBeim weltgrößten Stahlhersteller Arcelor Mittal geht es nach jahrelanger Talfahrt langsam aufwärts: Im ersten Quartal stieg der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im Vergleich zum Vorjahresviertel um 12 Prozent auf 1,75 Milliarden US-Dollar (1,26 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Luxemburg mitteilte.

Unter dem Strich stand aber erneut ein Verlust von 205 Millionen Dollar - nach 345 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz blieb mit 19,8 Milliarden Dollar stabil.

Der Konzern bekräftigte, dass er 2014 ein Ebitda von rund acht Milliarden Dollar (2013: 6,9 Milliarden Dollar) erzielen wolle. „Wir bleiben vorsichtig optimistisch für den Rest des Jahres“, sagte Konzernchef Lakshmi Mittal. Schwächere Konjunkturaussichten in wichtigen Schwellenländern bremsen dem Stahlriesen zufolge den weltweiten Nachfragezuwachs. In diesem Jahr werde der Gesamtbedarf zwischen 3,0 und 3,5 Prozent zulegen, prognostizierte der Weltmarktführer. Bisher war er von einem Plus zwischen 3,5 und 4,0 Prozent ausgegangen. Hintergrund sei, dass die Märkte in China und Russland schwächelten.

Arcelor Mittal verkauft 85 Prozent seiner Produktion in Europa und Amerika. Die Aussichten für diese Kernmärkte seien ermutigend, erklärte Arcelor Mittal weiter. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben bei seiner Gewinnprognose darauf, drei Prozent mehr Stahl und 15 Prozent mehr Eisenerz verkaufen zu können.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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