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Stahlzulieferer
SKW verliert nach Halbjahresverlust die Hoffnung

Der Stahlzulieferer SKW Metallurgie rutscht wegen des schwachen Stahlmarkts im ersten Halbjahr in die roten Zahlen. Das Unternehmen gibt nun seine Wachstumshoffnungen für das Gesamtjahr auf.
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MünchenDer Stahlzulieferer SKW Metallurgie gibt nach einem Verlust im ersten Halbjahr seine Wachstumshoffnungen für 2013 auf. Wegen der schwachen Stahlkonjunktur sei der Umsatz in den ersten sechs Monaten um ein Fünftel auf 176,2 Millionen Euro eingeknickt, teilten die Bayern am Dienstag mit. Unter dem Strich sei ein Fehlbetrag von 0,6 Millionen Euro geblieben, im Vorjahr hatte SKW noch 3,7 Millionen Euro verdient.

"Anders als zum Jahresbeginn erwartet, dürfte es in der Stahlbranche auch im zweiten Halbjahr keine signifikante Belebung des Geschäfts geben. Unsere neuen Werke entwickeln sich zwar grundsätzlich positiv; dies reicht jedoch leider nicht aus, um wie erhofft das Vorjahres-Ebitda zu übertreffen", erklärte Firmenchefin Ines Kolmsee. Das operative Ergebnis (Ebitda) des Jahres 2012 von 20,8 Millionen Euro könnte SKW nur noch durch ein Konjunkturwunder erreichen.

Kolmsee reagiert auf den Einbruch mit Einschnitten. "Um unsere globale Struktur den schwierigeren Rahmenbedingungen anzupassen, hat der Vorstand ein umfangreiches Ertragssteigerungsprogramm gestartet", erklärte sie. Vereinzelt würden die Produktion gedrosselt und die Sachkosten gesenkt. Die Schritte sollen sich vorwiegend im kommenden Jahr auszahlen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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