Energie

Stellenabbau
Vattenfall verzichtet auf Kündigungen

Ohne betriebsbedingte Kündigungen will der Energiekonzern bei seinem geplanten Stellenabbau auskommen. Die Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung wurde bis Ende Februar 2017 verlängert.
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FrankfurtFür die rund 15 000 Beschäftigten des Stromversorgers Vattenfall in Deutschland haben sich die Tarifparteien auf einen Abschluss geeinigt. Die Gewerkschaften setzten einen sozialverträglichen Stellenabbau durch, wie sie am Mittwoch mitteilten. Die schwedische Mutter Vattenfall AB hatte während der Tarifverhandlungen ankündigt, in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 2500 Stellen abzubauen; davon 1500 in Deutschland. Die Stellen sollen etwa per Altersteilzeit, Abfindung oder interner Versetzung abgebaut werden, wie ein Gewerkschaftssprecher sagte.

Die Beschäftigten erhalten eine zweistufige Entgelterhöhung: 2,6 Prozent mehr Entgelt rückwirkend ab 1. März 2013 und 1,8 Prozent mehr ab 1. April 2014. „Ich freue mich, dass der heutige Tarifabschluss ohne weitere Streiks zustande gekommen ist“, teilte Vattenfall- Arbeitsdirektor Torsten Meyer mit.

Mehrere tausend Beschäftigte waren im März an verschiedenen Standorten in Warnstreiks getreten. Sie demonstrierten damit für die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld und einem Schutz vor Entlassungen bis 2020. Die Gewerkschaften hatten Ende März mitgeteilt, dass sie die Urabstimmung und weitere Schritte vorbereiten.

Im Tarifvertrag Ausbildung werden die Ausbildungszahlen auf annähernd dem heutigen Niveau von knapp 400 Auszubildenden pro Jahr bis Ende 2014 festgeschrieben, wie es weiter hieß. Zusätzlich wird darin erstmals eine Regelung für die unbefristete Übernahme getroffen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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