Energie

„Suedlink“ Netzbetreiber plant Deutschlands längste Stromtrasse

„Keine Stimme und kein Hinweis soll verlorengehen“: Bei der Planung der größten deutschen Stromtrasse „Suedlink“ sollen die betroffenen Bürger mit einbezogen werden. Der politische Streit dauert allerdings an.
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Wegen Bürgerprotesten pocht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) darauf, die Planungen für die neue Stromtrasse vorerst auf Eis zu legen. Quelle: dpa

Wegen Bürgerprotesten pocht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) darauf, die Planungen für die neue Stromtrasse vorerst auf Eis zu legen.

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BerlinDer Netzbetreiber Tennet will beim geplanten Bau von Deutschlands größter und längster Stromtrasse „Suedlink“ die Bürger eng einbeziehen. Von Ende März an sollen lokale „Informationsmärkte“ angeboten werden, teilte Tennet am Dienstag mit. Dabei will der Übertragungsnetzbetreiber den vorgeschlagenen Trassenkorridor durch mehrere Bundesländer mit Bürgern und Gemeinden diskutieren. Kritik und Vorschläge will Tennet an die Bundesnetzagentur weitergeben: „Keine Stimme und kein Hinweis soll verlorengehen.“

Auf öffentliche Großveranstaltungen will das Unternehmen so lange verzichten, bis Bund und Länder ihren Streit um den Ausbau der Stromnetze geklärt haben. Wegen Bürgerprotesten pocht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) darauf, die Planungen vorerst auf Eis zu legen.

„Suedlink“ soll als „Hauptschlagader der Energiewende“ ab 2022 Windstrom von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen nach Bayern bringen. Die Trasse von Tennet und TransnetBW soll die Stilllegung von Atomkraftwerken im Süden ausgleichen.

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