Energie

Tepco
Fukushima-Betreiber kann mit neuen Krediten rechnen

Tepco kann offenbar aufatmen: Der Betreiber des Atomkraftwerks in Fukushima bekommt offenbar neue Kredite seiner Banken. Der Konzern hatte sich seit längerem darum bemüht – nun gibt es offenbar einen Durchbruch.
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TokioDer Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima kann im Ringen um neue Kredite mit einem Entgegenkommen seiner Banken rechnen. Insiderinformationen zufolge werden diese Tokyo Electric Power (Tepco) frisches Geld zuschießen, obwohl der Konzern sein zugesagtes Gewinnziel nicht erreichen werde.

Die Institute, darunter Sumitomo Mitsui Financial und Mizuho Financial, dürften im Dezember weitere 500 Milliarden Yen (3,6 Milliarden Euro) an Darlehen genehmigen, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen am Freitag. Allerdings werde das Unternehmen im kommenden Geschäftsjahr (ab April) mit voraussichtlich etwa 1,2 Milliarden Euro deutlich weniger Gewinn machen, als es den Kreditgebern in Aussicht gestellt hatte.

Tepco und die japanische Regierung arbeiten derzeit an einem neuen Geschäftsplan für das Unternehmen, das durch die Atomkatastrophe im März 2011 an den Rand des Ruins gebracht wurde. Der Plan soll im kommenden Monat stehen. Tepco steht anhaltend im Kreuzfeuer. Immer wieder ist es zum Austritt von radioaktiven Wasser aus dem havarierten Kraftwerk in Fukushima gekommen.

Der Konzern betreibt auch das größte japanische AKW Kashiwazaki Kariwa an der Westküste. Es sollte eigentlich im April 2013 wieder ans Netz gehen, damit ist mittlerweile erst für Juli 2014 zu rechnen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Tepco: Fukushima-Betreiber kann mit neuen Krediten rechnen"

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  • Was der Praktikant vom HB wieder einmal nicht weiss aber durch einfache Recherche leicht gefunden hätte:
    Tepco hat lediglich 3 Atomkraftwerke, dafür aber 38 Verbrennungskraftwerke und 160 Wasserkraftwerke.

    D.h. der Weiterbetrieb von TEPCO ist durchaus möglich.
    Aufgrund der 160 Öko-Kraftwerke könnte könnten deutsche Profitwende-Ideologen TEPCO ansonsten durchaus als Ökokonzern im Sinne Merkels verkaufen .
    Die Praktikanten würden das sicher wieder gerne abschreiben.

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