Energie

Terium im Interview
RWE-Umbau könnte Jobs kosten

Umbau unter Schmerzen: Der krisengeschüttelte Energiekonzern RWE schließt Kündigungen bei der Strukturreform nicht aus. Konzernchef Terium spricht bereits davon, den Abbau so sozialverträglich wie möglich“ zu gestalten.

BerlinRWE -Chef Peter Terium schließt Kündigungen im Rahmen der Aufspaltung des Versorgers nicht aus. In der alten RWE mit den Gas-, Kohle- und Atomkraftwerken sowie dem Energie-Großhandel würden Stellen vor allem in Kraftwerken wegfallen, sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Dafür sollten in der neuen Tochter mit Netz- und Vertriebsgeschäft neue Jobs entstehen. Zwar sollten diese Verschiebungen „so sozialverträglich wie möglich“ erfolgen, sagte er. „Ausschließen kann man aber nichts – dazu sind die Änderungen zu weitreichend.“

Terium will den kohlelastigen Energieriesen auf einen grünen Wachstumspfad führen. Der Aufsichtsrat soll am Freitag über seine Pläne entscheiden. Die Arbeitnehmervertreter haben erklärt, die Arbeitsplätze müssten dauerhaft gesichert werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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