Energie

Thyssen-Krupp in der Stahlkrise
Hiesingers Last mit der Vergangenheit

Einmal mehr verhagelt das schwankungsanfällige Stahlgeschäft Thyssen-Krupp die Bilanz. Der Druck auf Konzernchef Heinrich Hiesinger, den Abschied von der Sparte voranzutreiben, wächst nun weiter. Ein Kommentar.
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DüsseldorfSeit seinem Amtsantritt vor fünf Jahren dreht Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger an den strategischen Stellschrauben des Traditionskonzerns: Konzentration auf die Industriesparten und langsamer Abschied aus dem stark schwankungsanfälligen Stahlgeschäft lautet seitdem die Devise. Doch noch immer tragen die Hütten und der Werkstoffhandel gut die Hälfte zum Umsatz des Unternehmens bei. Laufen hier die Geschäfte aus dem Ruder, schlägt das auf den gesamten Konzern durch.

Das lässt sich sehr gut an den am Dienstag veröffentlichten Zahlen für das erste Halbjahr des Konzerns beobachten. Während das Industriegeschäft rund um Autokomponenten, Aufzüge und Anlagenbau gut läuft, verhageln die stark gesunkenen Stahlpreise und der hohe Importdruck chinesischen Billigstahls die gesamte Bilanz.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres brach der Gewinn um 62 Prozent auf 37 Millionen Euro ein. Der Umsatz ging um acht Prozent auf 19,4 Milliarden Euro zurück. Der Verfall der Preise sei stärker gewesen und habe länger angehalten als erwartet. Deshalb senkte der Vorstand die Prognosen für das Ende September endende Gesamtjahr. Zuletzt hatten sich die Preise angesichts besserer Aussichten vor allem der chinesischen Wirtschaft zwar recht deutlich erhöht. Doch das kommt für Thyssen-Krupp zu spät, um die bisherigen Einbrüche aufzuholen.

Das Management erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Rückgang des bereinigten Ebit auf nur noch gut 1,4 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern noch knapp 1,7 Milliarden Euro verdient. Bislang lag das Ziel für dieses Jahr bei 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro. Auch die Aussicht auf einen deutlich steigenden Nettogewinn gab der Vorstand nun auf. Er hält nun noch einen Überschuss auf dem Niveau des Vorjahres für möglich, als unter dem Strich 210 Millionen Euro übrig geblieben waren.

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Hiesinger treibt Konsolidierung voran

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  •  Hallo Herr Hoffmann, wie man lesen kann versetzt Merkel nicht nun der deutschen Industrie den Todesstoss, auch Zeitungsausträger in München werden jetzt im Namen des "Friedfertigen Islam" abgeschlachtet. Die "Geschenke" von Frau Merkel beginnen sich warmzulaufen. Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette  

  • Diese Krise ist politisch so gewollt. Die Grün-Sozialistische Merkel Regierung einer CO2 freien Wirtschaft/Gesellschaft versetzt mit der Energiewende (EEG), Energieeinsparzwang und der Verteufelung des CO2 durch immer niedrigere gesetzliche CO2 Werte dem Industriestandort Deutschland den Todesstoß.

    Nachdem man die CO2 freie Kernkraft, per politischer und medialer Verteufelung und den entsprechenden marktfeindlichen Anti-Kernkraftgesetzen den Garaus gemacht hat, kommen jetzt nach und nach die Kohle, die Gaskraftwerke dran, Auch die Automobilindustrie wird mehr und mehr mit dem politischen CO2-Verbot (Verteufleung) aus Deutschland vertrieben. Siemens ist ja schon längst in die USA und Asien ausgewandert.
    BASF und Bayer suchen auch schon in den USA und Asien ihr zuhause,
    Die Stahlindustrie hat in Deutschland unter dieser marktfeindlichen Grün-Sozialistischen CO2-Verbotspolitik einer Merkel keine Chance mehr. Per marktfeinldichen Gesetzen und Verordnung über das Angstmärchen vom "Bösen" menschlichen CO2 Klimaerwärmer wird der Deutsche Industriestandort und damit Wohlstand und Wachstum abgeschafft und mehr und mehr ins Ausland verlagert. Zurück bleibt ein Deutschland des Mangel und Armut...an Wissen und Lebensstandard.

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