Energie

Uniper-Untersuchung Eon hat noch nicht über die Einsetzung eines Sonderprüfers entschieden

Laut Eon-Chef Teyssen ist noch nicht entschieden worden, ob der Konzern die Einsetzung eines Sonderprüfers bei Uniper unterstützt.
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Der Manager ist Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns Eon. Quelle: Reuters
Johannes Teyssen

Der Manager ist Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns Eon.

(Foto: Reuters)

EssenDer Energiekonzern Eon hat noch nicht entschieden, ob er auf der Hauptversammlung der früheren Kraftwerkstochter Uniper einen Antrag zur Einsetzung eines Sonderprüfers unterstützen wird. Das Stimmverhalten stehe noch nicht fest, sagte Vorstandschef Johannes Teyssen am Mittwoch auf dem Aktionärstreffen seines Konzerns in Essen.

Man werde sich alle Positionen anhören und dann entscheiden. „Aber wir haben noch ein paar Wochen bis zum 6. Juni und dann werden wir sehen. Aber nochmal, das ist für uns jetzt nichts, wo große Aufregung herrscht”, fügte der Manager hinzu.

Die Luxemburger Aktionärin Cornwall fordert, dass das Verhalten des Uniper-Managements bei dem Vorstoß des Konkurrenten Fortum unter die Lupe genommen wird. Uniper-Chef Klaus Schäfer stemmt sich seit dem vergangenen Jahr gegen eine Übernahme durch die Finnen.

Hinter dem Antrag für die Hauptversammlung von Uniper steckt Schäfer zufolge der Hedgefonds Elliott, der nach letzten Angaben mehr als sieben Prozent an Uniper hält. Eon will sein Uniper-Paket von 47 Prozent an Fortum verkaufen. Wenn der Deal bis zum Treffen der Uniper-Aktionäre im Juni nicht über die Bühne geht, wird Eon auf der Hauptversammlung noch als Großaktionär in Erscheinung treten.

Handelsblatt Energie Briefing
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