Energie

Weniger Gewinn mit Industriegasen
Linde startet verhalten ins neue Geschäftsjahr

Der weltgrößte Industriegasekonzern startet verhalten ins neue Jahr und vermeldet ein geschrumpftes Konzernergebnis. Schuld sind Währungsverluste. Trotzdem hat CEO-Wolfgang Reitzle noch gute Aussichten zu vermelden.
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FrankfurtWährungsverluste wegen des starken Euro haben den weltgrößten Industriegasekonzern Linde zum Jahresbeginn ausgebremst. Das operative Konzernergebnis sei im ersten Quartal auf 927 Millionen Euro geschrumpft nach 953 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie der Münchener Konzern am Dienstag mitteilte.

Analysten hatten im Schnitt mit einem operativen Ergebnis von 955 Millionen Euro gerechnet. „Der Start in das neue Geschäftsjahr war eher verhalten“, erklärte Konzernchef Wolfgang Reitzle, der Linde nach der Hauptversammlung verlässt. Das Unternehmen setzte von Januar bis März 4,05 Milliarden Euro um - ein Plus von 1,5 Prozent zum Vorjahr. Der Überschuss ging auf 321 Millionen Euro zurück von 340 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Für das Gesamtjahr stellte Reitzle wie bisher währungsbereinigt ein "solides Umsatzwachstum und eine moderate Verbesserung des operativen Konzernergebnisses" in Aussicht. Zudem bekräftigte Reitzle die Mittelfristziele für 2016.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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