Energie

Windenergiegeschäft
Siemens erhält Milliarden-Auftrag für Windräder

Ein Milliarden-Auftrag für das Windenergiegeschäft: Siemens liefert 150 Windräder für den größten Windpark vor der niederländischen Küste. Das Unternehmen will für das Laufen der Räder große Anstrengungen unternehmen.
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FrankfurtSiemens hat einen Milliarden-Auftrag für sein Windenergiegeschäft an Land gezogen. Der Konzern werde 150 Windräder für den größten Windpark vor der niederländischen Küste liefern und diese 15 Jahre lang warten, teilte Siemens am Donnerstag mit. Der Auftrag habe ein Gesamtvolumen von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Der Wartungsvertrag sei der bislang größte Auftrag für die Sparte Siemens Energy Services.

Der Windpark Gemini entsteht 85 Kilometer vor der Küste Groningens und soll mit einer installierten Gesamtleistung von 600 Megawatt 1,5 Millionen Menschen mit Strom versorgen. Insgesamt kostet das Projekt rund drei Milliarden Euro. An der Finanzierung ist Siemens ebenfalls beteiligt: Die Sparte Financial Services hält 20 Prozent an dem Gemini-Konsortium, Hauptträger ist der kanadische Stromerzeuger Northland Power.

Siemens will besondere Anstrengungen unternehmen, um die Windräder ständig am Laufen zu halten: Erstmalig werde ein Hubschrauber jederzeit für den Offshore-Windpark zur Verfügung stehen. Dazu bleibe ein eigens für diesen Einsatz entwickeltes und gebautes Serviceschiff permanent Vorort. „Damit können Wartungsarbeiten unabhängig von Wetterbedingungen oder der Wellenhöhe praktisch jederzeit durchgeführt werden“, erläuterte Siemens.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Windenergiegeschäft: Siemens erhält Milliarden-Auftrag für Windräder"

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  • Die Geisterfahrt von Siemens in der Erneuerbaren Energiebranche geht ungebremst weiter. Habe eigentlich gedacht, dass Kaeser aus den Fehlern einer subventionsgesteuerten Produktpolitik gelernt hat.
    Für die erneuerbaren Energien gibt es keinen Markt!
    Dieser EE-Markt ist subventionsgetrieben und entbehrt jeglicher kaufmännischer Vorsicht.
    Rund um die Uhr will Siemens die Windräder am Laufen halten und dies ist wirtschaftlicher Selbstmord.
    Der Wind ist eine Laune der Natur. Und eine launische Technik wird sehr schnell zu einen finanzellen-kaufmännischen Desaster.

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