Energie

Windparkbauer braucht Geld
Juwi verhandelt Investment mit MVV Energie

Der angeschlagene Windparkbauer Juwi verhandelt mit großen Versorgern über einen Einstieg: Nach Handelsblatt-Informationen will sich der Mannheimer Stadtwerke-Konzern MVV beteiligen. Er ist nicht der einzige Interessent.
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DüsseldorfDer Mannheimer Stadtwerke-Konzern MVV Energie sei nach Informationen des Handelsblatts unter anderem an einer strategischen Beteiligung interessiert. Man sei in „ernsthaften Gesprächen“, hieß es in Unternehmenskreisen der MVV. MVV Energie wolle erklärtermaßen das Windkraft-Engagement ausbauen und mit Juwi sei einer der führenden Projektierer grüner Kraftwerke auf dem Markt. Wenn sich der Vorstand zu einem Einstieg durchringe, wolle er aber auch Einfluss auf das operative Geschäft. Noch seien aber viele Fragen offen. Ein Sprecher der MVV mochte die Informationen nicht kommentieren.

„Wir sind mit mehreren Investoren in guten Gesprächen“, sagte Vorstand Matthias Willenbacher dem Handelsblatt. Wie es in Branchenkreisen heißt, waren auch andere große Stromproduzenten an einem Einstieg interessiert. Unter anderem prüfte die Energie Baden-Württemberg (EnBW) ein Engagement, zog sich aber wieder zurück.

Die Juwi AG ist hoch verschuldet und und braucht dringend frisches Geld. 2013 hatte Juwi einen hohen zweistelligen Millionenverlust erlitten und im laufenden Jahr wird wegen der Restrukturierung vermutlich erneut ein zweistelliger Millionenverlust anfallen Wie aus Finanzkreisen zu hören ist, wollen die Banken, die Juwi einen Konsortialkredit von mehr als 250 Millionen Euro gaben, noch in diesem Jahr einen Investor sehen.

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