Firmencheck
Dax: Thyssen-Krupp scheut kein Risiko

Thyssen-Krupp macht RWE den Spitzenplatz unter den Dax-Werten streitig. Der Stahlkonzern verlegt nicht nur seine Verwaltungszentrale von Düsseldorf an den Sitz des Rivalen nach Essen. Auch in der Punktzahl hat Thyssen-Krupp gleichgezogen.

HB DÜSSELDORF. Thyssen-Krupp macht RWE den Spitzenplatz unter den Dax-Werten streitig. Der Stahlkonzern verlegt nicht nur seine Verwaltungszentrale von Düsseldorf an den Sitz des Rivalen nach Essen. Auch in der Punktzahl hat Thyssen-Krupp gleichgezogen. Besonders lobenswert ist die "dezidierte Darstellung des Branchen- und Marktumfelds", sagen die Experten des Firmenchecks aus Saarbrücken. Insgesamt wird die sehr gute Risikoberichterstattung bei beiden Dax-Konzernen hervorgehoben.

Ganz das Gegenteil der Handelskonzern Metro. Die Prognosen im Geschäftsbericht sind sehr knapp, die Mehrjahresübersichten wenig ausführlich. Und die Anteilsliste umfasst wie schon im Vorjahr nur die "wesentlichen Konzerngesellschaften". Noch schlechter schneidet die Siemens-Familie ab. Bereits im Vorjahr waren Siemens und Infineon im Dax die Schlusslichter. Ob Beteiligungen, Prognosen oder Kapitalkonsolidierung - bei Infineon sind die Angaben unzureichend. "Impulse geben" lautet der optimistische Titel des Geschäftsberichts. Damit sind wohl nicht die Aktionäre gemeint. Auch Siemens hat sich wieder keine Mühe gegeben, seine Aktionäre über Chancen und Risiken der weiteren Geschäftsentwicklung aufzuklären. Urteil des IWP an dieser Stelle: völlig unzureichende Informationen.

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