Firmencheck
Kommentar: Größe ist nicht alles

Klein, aber fein. Von dieser Devise sollte sich so mancher Aktionär bei seiner Anlageentscheidung leiten lassen.

Klein, aber fein. Von dieser Devise sollte sich so mancher Aktionär bei seiner Anlageentscheidung leiten lassen. Denn das ist das überraschende Ergebnis des Handelsblatt-Firmenchecks: Nicht die großen und bekannten Konzerne aus dem Dax 30 liegen ganz vorn im Renditevergleich der wichtigsten an der Börse notierten deutschen Unternehmen. Es sind vielmehr die kleineren Firmen aus Tec- und SDax, die mit vergleichsweise hohen Erträgen glänzen können.

Da sind zum einen die Unternehmen, die etwas mit alternativer Energie zu tun haben. Ob Solar- oder Windstromerzeugung - die Anbieter aus diesem Bereich sind für Anleger zu einer sicheren Bank geworden. Und die Zukunft wird ähnlich gut: Da die öffentliche Förderung umweltgerechten Stroms auch in den nächsten Jahren gesichert ist, werden Unternehmen wie Q-Cells und Solarworld weiterhin gut verdienen.

Positiv fallen auch die guten Ergebnisse von kleineren Firmen aus dem Technologiesektor auf. Die im Firmencheck verwendeten Kriterien wie Eigenkapitalquote und Kapitalrendite garantieren, dass die Erfolge dieser Tec-Firmen kein einmaliges Ereignis sind, sondern sich mit großer Sicherheit auch in den nächsten Jahren wiederholen werden.

Firmen wie die Software AG oder United Internet sind die Beispiele dafür, dass Technologieunternehmen insgesamt mehr Vertrauen verdienen. Es stimmt, im Jahr 2000 hat das Platzen der Börsenblase den gesamten Technologiebereich erschüttert. Aber in den zurückliegenden Jahren ist eine ganze Menge passiert. Wer auf das richtige Unternehmen aus diesem Sektor setzt, kann als Aktionär viel Geld verdienen. Eine Pauschalverurteilung der gesamten Branche wäre eindeutig der falsche Weg.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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