Firmencheck
MDax: Ungewohnte Transparenz bei Schwarz-Pharma

Im MDax gab es kräftig Bewegung. In die Spitzengruppe haben sich neue Namen vorgearbeitet. Bei den Flops dagegen finden sich meist altbekannte Kandidaten.

HB DÜSSELDORF. Im MDax gab es kräftig Bewegung. In die Spitzengruppe haben sich neue Namen vorgearbeitet. Bei den Flops dagegen finden sich meist altbekannte Kandidaten. Beeindruckend vor allem das Abschneiden des Medizintechnikkonzerns Fresenius: Detaillierte Angaben zu Forschung und Entwicklung und über die Geschäftserwartung, sehr gute Segmentberichte. Fresenius verfehlt nur um fünf Punkte den Spitzenwert des Firmenchecks.

Dass ausgerechnet der politische Vorzeigekonzern EADS mit unzureichenden Angaben zur Zukunft und keinerlei Angaben im Lagebericht zur Branchenentwicklung aufwartet, wundert nicht. Die aktuelle Krise des Luft- und Raumfahrtkonzerns hat ihre Ursache vor allem in mangelhafter Planung.

Das Schlusslicht vom Vorjahr Schwarz-Pharma ist im MDax der Shootingstar. Das Pharmaunternehmen verbesserte sich um 585 Bewertungspunkte. Grund dafür ist vor allem, dass Schwarz Pharma erstmals einen kompletten Jahresabschluss in seinen gedruckten Geschäftsbericht aufgenommen hat. Bislang zeigte der nur Auszüge aus dem Zahlenwerk und kaum verwertbare Erläuterungen - entsprechend fiel die Bewertung aus. Allerdings weist das Unternehmen auch jetzt noch ausdrücklich darauf hin, dass die "Langversion" der Berichts nur im Internet nachzulesen sei.

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