Firmencheck
Tecdax: Mobilcom stürzt ab

Die Ergebnisse im TecDax sind bemerkenswert. Die Wachstumswerte haben zwar mächtig aufgeholt, schneiden im Durchschnitt aber immer noch am schlechtesten ab.

HB DÜSSELDORF. Die Ergebnisse im TecDax sind bemerkenswert. Die Wachstumswerte haben zwar mächtig aufgeholt, schneiden im Durchschnitt aber immer noch am schlechtesten ab. TecDax-Werte markieren Anfang und Ende des Rankings. Ostdeutschlands Vorzeigekonzern Jenoptik hat sich erneut an die Spitze gesetzt. Der Mobilfunkdienstleister Mobilcom dagegen ist das Schlusslicht des Gesamtrankings. Das zeigt: Gute Geschäftsberichte sind keine Frage der Firmengröße, schon gar keine Frage des Börsenindex.

Hinzu kommt: Das Büdelsdorfer Unternehmen, das gerade heftig vom Konkurrenten Drillisch (nur im Prime-Standard der Deutschen Börse) für eine Allianz umworben wird, ist mit seinem Geschäftsbericht 2005 regelrecht abgestürzt. Statt 795 Punkten im Vorjahr erreichte Mobilcom nur noch 480 Punkte. Gründe dafür sind unter anderem: Keine Angaben zur Branchenentwicklung, unzureichende Informationen zur Aktie, keine verwertbaren Angaben zur Entwicklung und unbrauchbare zur Währungsumrechnung. Nicht viel besser sieht es bei Mobilcoms Internet-Tochter Freenet aus. Keine Prognosen, wenig Infos zur Branche. Die seit Monaten umkämpfte Verschmelzung beider Unternehmen lässt deshalb kaum Besserung für die Informationsqualität erwarten.

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