Hersteller von Baustoffen
Knauf floriert weltweit

Zwei Stoffe dominieren das 4 200-Seelen-Örtchen Iphofen in Unterfranken zwischen Nürnberg und Würzburg: Wein und Gips. Der Ort ist nicht nur Heimat des "Silvaners", sondern auch eines der führenden Hersteller von Baustoffen: der Knauf-Gruppe.

Mit einem Umsatzzuwachs von 38 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro war Knauf im zuletzt abgeschlossenen Geschäftsjahr das wachstumsstärkste Familienunternehmen im aktuellen Handelsblatt-Ranking. In Iphofen steht die Zentrale der Gruppe, sie produziert auch dort noch. Doch Knauf ist längst ein globales Unternehmen: Mit rund 20 000 Mitarbeitern an 150 Standorten weltweit verkauft die Gruppe Gipsplatten, Putz, Dämmstoffe sowie Trocken- und Leichtbauteile. Schon früh in den 90er-Jahren ging Knauf nach Russland und ist dort heute nach Siemens zweitgrößter deutscher Investor.

Die Geschäfte florierten nicht nur in Russland: Das Unternehmen hat beständig hohes Wachstum hinter sich. Es ist 1932 als kleiner Gipshersteller im saarländischen Perl an der Mosel von Alfons Knauf und Karl Knauf gegründet worden und machte nach dem Krieg in Iphofen einen Neuanfang.

Trotz der entstandenen Größe ist Knauf ein reines Familienunternehmen geblieben - allerdings zählt Knauf nach eigenem Bekunden auch die Mitarbeiter, Kunden und die Konsumenten zur Familie: Die Anteile sind im Besitz der Familien Alfons und Karl Knauf, geführt wird das Unternehmen von den geschäftsführenden Gesellschaftern und Vettern Baldwin und Nikolaus Knauf.

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