Interbrand-Ranking
Deutsche Marken werden wertvoller

Die führenden deutschen Marken haben weiter an Wert gewonnen und ihren Spitzenplatz im globalen Vergleich gefestigt. Das zeigt das aktuelle Ranking der 100 wertvollsten Marken der Welt, das vom US-Beratungsunternehmen Interbrand erstellt wurde und dem Handelsblatt vorab vorliegt. Am wertvollsten im Inland ist eine Automarke.

DÜSSELDORF. Spitzenreiter in Deutschland bleibt Mercedes. Der Markenwert stieg im vorigen Jahr um neun Prozent auf 21,8 Mrd. Dollar und kam damit auf den zehnten Platz der Top 100. Zu den großen Gewinnern zählt BMW. Gleich um 15 Prozent auf 19,6 Mrd. Dollar wuchs der Wert der Marke.

"Die deutschen Marken sind in den vergangenen Jahren stärker geworden", sagt Stefan Rüssli, Senior Markenanalyst bei Interbrand in Zürich. Deutschland behaupte sich erfolgreich mit qualitativ hochwertigen Ingenieursleistungen. "Im stark wachsenden Dienstleistungsbereich gibt es dagegen weitaus weniger globale Marken deutschen Ursprungs", sagt Andreas von der Gathen, Partner der Berater von Simon, Kucher & Partners.

Durch die kontinuierliche Steigerung ihres Markenwerts haben die deutschen Firmen auch ihre zweite Position im Ländervergleich gesichert - nach den USA, aus den mit Abstand die meisten Top-Marken kommen, aber vor Japan und allen anderen europäischen Ländern.

Interbrand berechnet den Markenwert als gegenwärtigen Nettowert der künftigen Gewinne, die allein mit der Marke erzielt werden. Es werden nur bösennotierte Unternehmen untersucht. Der jährliche Vergleich von Interbrand gilt als renommiertestes Ranking seiner Art.

Die Top 100 führt - wie schon in den Vorjahren - Coca-Cola mit einem Markenwert von 67 Mrd. Dollar an. Größter Gewinner in dem Ranking ist Google mit einer Steigerung von 46 Prozent auf 12,4 Mrd. Dollar. Auch Starbucks mit 20 Prozent Wertzuwachs und Ebay mit 18 Prozent konnten ihre Marken kräftig nach vorne bringen.

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