Methode
Hintergrund: So bewertet Interbrand

Die Rangliste "Best Global Brands" der US-Beratungsfirma Interbrand listet die 100 wertvollsten globalen Marken auf, deren Wert 2,3 Mrd. Dollar übersteigt. Sie werden nach zwei Kriterien ausgewählt und in zwei Kategorien unterteilt.

Zwei Kriterien: Erstens muss die Marke global vertreten sein und auf den wichtigsten Weltmärkten signifikante Erträge erzielen. Das heißt, mindestens ein Drittel des Umsatzes muss außerhalb des Mutterlandes getätigt werden. Zweitens sind ausreichende öffentlich zugängliche Marketing- und Finanzdaten Bedingung. Auf Grund dieser Kriterien fallen Unternehmen bestimmter Branchen aus dem Ranking heraus: Telekomfirmen, Versicherungen und Airlines sind dort nicht zu finden.

Zwei Kategorien: Interbrand bewertet die Marken nach einer eigenen anerkannten Methode, die das Unternehmen 1988 in Zusammenarbeit mit der London Business School entwickelt hatte. 1993 wurde die Methode revidiert. Seither hat Interbrand für knapp 400 Firmen mehr als 3 500 Marken evaluiert.

Die Ziele der Bewertung lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: Zum einen wird die Finanzstärke des Unternehmens beurteilt, zum anderen wird die Marketingsicht berücksichtigt. Aus dieser Kombination resultiert ein monetärer Markenwert. Er drückt den Gegenwartswert der erwarteten Erträge aus, die ausschließlich dank der Präsenz der Marke generiert und gesichert werden.

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