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ADAC-Postbus: ADAC und Post starten Fernbusverkehr im Oktober

Mit dem Bus durch Deutschland. Fernreisen mit dem Bus werden vor allem bei jungen Deutschen immer beliebter. ADAC und die Deutsche Post starten ab Oktober zwei Mal täglich nach Berlin und München.

BonnDie Deutsche Post und der ADAC nehmen am 1. Oktober ihren gemeinsamen Fernbusverkehr auf. Dann rollt der ADAC-Postbus zwei Mal täglich von Köln über Bonn, Frankfurt am Main und Stuttgart nach München. Einen Monat später folgen vier weitere Verbindungen: Bremen - Hamburg - Berlin, Köln - Dortmund - Hannover - Berlin, Berlin - Leipzig - Dresden und Frankfurt am Main - Nürnberg - München. Das teilte ein Sprecher der Post am Montag in Bonn mit. Von Köln nach Frankfurt am Main werde die einfache Fahrt ab 11 Euro kosten, sagte der Brief-Vorstand der Post, Jürgen Gerdes, der „Bild“-Zeitung. Das Ticket von Frankfurt am Main nach München wird es ab 19 Euro, die Fahrkarte von Bonn nach Berlin ab 28 Euro geben.

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Bis zum kommenden Frühjahr wollen Post und ADAC die 30 größten deutschen Städte mit rund 60 Bussen verbinden. Im Mai hatten beide Unternehmen den Vertrag zur Gründung einer Betreibergesellschaft vereinbart, an der sie zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind.

Die wichtigsten Fragen zum Fernbus

  • Welche Linien fahren welche Städte an?

    In Deutschland gibt es Busgesellschaften, die zum Teil nur einzelne Fernbuslinien bedienen, während andere Anbieter fast alle großen Städte des Landes und auch Ziele im europäischen Ausland ansteuern. Alle Routen und ihre Preise zu vergleichen, ist für den Reisenden fast unmöglich.

  • Wo kann man Fahrkarten kaufen?

    Fahrkarten für den Fernbus können bei den jeweiligen Busgesellschaften erworben werden. Am einfachsten geht das über deren Internetseiten. Einige Anbieter verkaufen ihre Tickets auch über Reisebüros oder andere Verkaufsstellen in größeren Städten.

  • Was kosten Fernbus-Karten?

    In der Regel ist die Fahrt mit dem Fernbus günstiger als mit allen anderen Verkehrsmitteln – selbst mit der Bahn. Wer direkt beim Anbieter bucht, geht meist sicher, dass er den günstigsten Fahrpreis zahlt. Reist man mit mehreren Personen, ist mitunter auch eine Gruppenermäßigung drin.

  • Wo findet man Sparangebote und Aktionen?

    Der zunehmende Wettbewerb zwischen den Anbietern von Fernbusfahrten kommt dem Kunden zugute. Sie profitieren von Spar- und Aktionspreisen sowie Rabatten, beispielsweise für Frühbucher. So sind Fahrpreise von wenigen Euro selbst für lange Strecken keine Seltenheit. Zu finden sind die Angebote auf den Internetseiten der Busgesellschaften.

  • Sind Fahrkarten übertragbar?

    Je nach Anbieter können bereits gekaufte Fahrkarten auf einen anderen Namen ausgestellt werden. Dabei kann eine Gebühr anfallen, insbesondere wenn die Änderung des Namens kurzfristig erfolgt.

  • Lassen sich Karten umbuchen oder stornieren?

    Häufig ist eine Umbuchung auf eine andere Zeit – zum Teil auch kostenlos – möglich, allerdings unterscheiden sich die Bedingungen der Anbieter in Bezug auf die Gebühren und auch den Zeitraum, indem eine Umbuchung möglich ist. Eine Stornierung ist wie die Buchung meist problemlos über das Internet möglich, jedoch fällt hier meist eine Stornogebühr an.

  • Wie viel Gepäck ist erlaubt?

    Üblich im Fernbus sind Gewichte und Mengen wie beim Fliegen, dennoch gibt es Unterschiede zwischen den Anbietern. Reist man mit mehr als nur Handgepäck, empfiehlt es sich daher, vor Fahrtantritt genauerer Informationen bei der jeweiligen Busgesellschaft einzuholen. Schwere und sperrige Gegenstände wie Sportgeräte, Musikinstrumente oder große Koffer können meist gegen eine zusätzliche Gebühr mitgenommen werden. Rollstühle und Kinderwagen fahren kostenlos mit. Wichtig: Sperrgepäck rechtzeitig anmelden!

  • Darf ein Fahrrad mit?

    Manche Busgesellschaften erlauben die Mitnahme eines Fahrrades. Dafür fallen in der Regel Extra-Kosten von einigen Euro an.

  • Darf ein Haustier mit?

    Das Mitnehmen von Haustieren ist meist nicht erlaubt. Davon ausgenommen ist das Mitführen eines Blindenhundes.

  • Sind Fernbusse barrierefrei?

    Im Zuge der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes wurde auch die Barrierefreiheit von Fernbussen beschlossen. Demnach muss jeder Fernbus mit zwei Plätzen für Rollstuhlfahrer ausgestattet sein. Allerdings wurde den Busgesellschaften eine Übergangsfrist bis 2016 eingeräumt. Bereits angeschaffte Busse müssen gar erst 2019 barrierefrei sein.

  • Bekommen Schwerbehinderte Ermäßigungen?

    Gegen Vorlage eines Schwerbehindertenausweises gewähren die Busgesellschaften Ermäßigungen. Rollstühle, orthopädische Hilfsmittel wie Krücken und ggf. eine Begleitperson dürfen kostenlos mit an Bord. Voraussetzung ist natürlich ein entsprechender Nachweis sowie eine rechtzeitige Anmeldung.

  • Quelle

  • 09.09.2013, 17:08 Uhrblack

    die Satzung des ADAC "e.V." erlaubt dieses mittlerweile krakenhafte ausbreiten des ADAC? Gibt es auch etwas wo der ADAC noch nicht drin rumfuhrwerkt?

  • 09.09.2013, 14:30 UhrGSN

    Da wird sich die Bahn AG aber freuen...

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