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Augsburg-München: „Neue Rennstrecke“ für ICE-Züge frei

Dreizehn Jahre hat es gedauert und rund 700 Millionen Euro gekostet, die Bahnstrecke zwischen München und Augsburg auszubauen. Jetzt können ICE mit bis zu 230 Stundenkilometer auf der Hochgeschwindigkeitstrasse fahren.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bahn-Chef Rüdiger Grube bei der Eröffnung der Strecke. Quelle: dapd
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bahn-Chef Rüdiger Grube bei der Eröffnung der Strecke. Quelle: dapd

MünchenDie ausgebaute Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Augsburg ist eröffnet. Mit einer Parallelfahrt von zwei ICE-Sonderzügen und einem Feuerwerk bei der Einfahrt wurde die von zwei auf vier Gleise ausgebaute Strecke am Samstag offiziell in Betrieb genommen.

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„Wir begehen heute einen ganz ganz großen Tag“, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Bahn-Chef Rüdiger Grube sprach von einer „neuen Rennstrecke“, einem „Meilenstein“ für den europäischen Zugverkehr und dankte Pendlern und Anwohnern für ihre Geduld.

Dreizehn Jahre hat es gedauert, bis das rund 700 Millionen Euro teure Bauprojekt abgeschlossen werden konnte. München-Augsburg zählt zu den am dichtesten befahrenen Strecken in Deutschland, nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) fahren dort täglich 350 Züge.

Zwei Gleise sind künftig für die Hochgeschwindigkeitszüge reserviert, die dort bis zu 230 Stundenkilometer schnell fahren können. Die Fahrt einiger - nicht aller - ICEs zwischen den beiden Großstädten verkürzt sich damit um etwa zehn Minuten. Die Strecke München-Augsburg ist Teil der europäischen Magistrale zwischen Paris und Wien.

  • 11.12.2011, 12:27 UhrAnonymer Benutzer: Pro-D

    naja, die Bayern waren nie besonders schnell.

    240 - 250 km/h fahren die Züge schon seit vielen Jahren in gewissen Streckenabschnitten zwischen Hannover und Berlin.

    So schnell, dass die ICE-Loklführer im Rausch der Geschwindigkeit schon mal vergessen in Wolfsburg zu halten.

  • 10.12.2011, 17:19 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    13 Jahre, 700 Millionen und das für eine Zeitersparnis von

    10

    Minuten?

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