
HB MÜNCHEN. Nach Verlusten in der ersten Hälfte des Krisenjahres verbuchte der Konzern ein deutliches Plus und fuhr 2010 nach sechs Monaten unter dem Strich einen Gewinn von 25,7 Mio. Euro ein. Das teilte Sixt am Donnerstag in Pullach bei München mit. Das Unternehmen habe vor allem von der strikten Kostendisziplin und höheren Preisen profitiert. Der Umsatz ging nach der Trennung von weniger profitablen Geschäften um drei Prozent auf 759,6 Mio. Euro zurück.
Das Ergebnis vor Steuern verdreifachte sich im zweiten Quartal auf 26,8 Mio. Euro. Damit lag Sixt über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 20,3 Mio. Euro gerechnet hatten.
Für das Gesamtjahr 2010 rechnet Sixt weiter mit einer deutlichen Verbesserung. Das Konjunkturumfeld bleibe fragil, sagte Konzernchef Erich Sixt. "Übergroßer Optimismus" sei deshalb fehl am Platz. 2009 hatte das Unternehmen unter dem Strich noch 10,4 Mio. Euro verdient - nach 61,4 Mio. Euro ein Jahr zuvor.
In den kommenden Monaten will Sixt zudem eigene Aktien im Gegenwert von bis zu 20 Mio. Euro zurückkaufen, um sie einzuziehen. Gemessen am aktuellen Kurs belaufe sich der Anteil des geplanten Kaufs auf rund 4,5 Prozent des Grundkapitals der im SDax notierten Firma, teilte Sixt mit.