
HB PARSIPPANY. Gut 1,3 Milliarden Dollar (rund 1,0 Mrd Euro) will sich Avis den Zukauf kosten lassen. Avis-Chef Ronald Nelson kündigte das Angebot am Mittwoch in einem Brief an die Dollar-Thrifty-Führung an und strich die Vorzüge zur konkurrierenden Offerte von Hertz heraus. Der Konkurrent hatte im April knapp 1,2 Milliarden Dollar geboten.
Avis war Hertz bereits wenige Tage nach der Auftaktofferte in die Parade gefahren und hatte ein Gegenangebot in Aussicht gestellt. Jetzt, nach fast zwei Monaten, liegt es in Grundzügen vor. Zum größten Teil sollen die Dollar-Thrifty-Aktionäre Bares erhalten, zum kleineren Teil Avis-Aktien.
Das Bietergefecht kommt zu einer Zeit, in der die wirtschaftliche Erholung die Reiselust wieder beflügelt. In der Krise hatten die Autovermieter gelitten. Besonders die wichtigen Geschäftsreisenden blieben aus. Dollar Thrifty hat 1550 Filialen, vor allem in den USA.