
PotsdamDer frühere Frankfurter Flughafenchef Wilhelm Bender wird nach Aussage von Brandenburgs Regierungschef Matthias Platzeck (SPD) nicht Flughafenchef in Berlin. „Bender steht zur Verfügung, uns für das Projekt zu unterstützen, aber nicht als CEO“, sagte der Flughafenaufsichtsratschef am Montag in Potsdam.
Seit Donnerstag wurde gerätselt, ob der ehemalige Chef des Flughafens Frankfurt die Geschäftsführung des Berliner Flughafens übernimmt. Erst gestern hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, dass er den Posten übernehmen will - um die Meldung gleich danach wieder zurückzuziehen.
Der 56-jährige Sprecher der Flughafen-Geschäftsführung, ist seit Monaten unter Beschuss. Er soll den Aufsichtsrat zu spät und unvollständig über die Riesenprobleme mit der Gebäudetechnik informiert haben. Seine Ablösung wird in Kürze erwartet.
Der 59-jährige Technikchef und erfahrene Planungsmanager wurde im August als Retter des Projekts aus Frankfurt nach Berlin geholt. Er versprach die Flughafeneröffnung im Oktober 2013, konnte das aber nicht halten.
Der 59-jährige regierende Bürgermeister von Berlin (SPD) will nach massiven Attacken als Chef des Flughafen-Aufsichtsrats zurücktreten. Wowereit will aber im Aufsichtsrat bleiben.
Der 59-jährige brandenburgische Ministerpräsident (SPD) ist bislang Stellvertreter Wowereits im Aufsichtsrat und soll diesem nun als Chef des Gremiums folgen. Angesichts der schwierigen Lage will Platzeck im Landtag eine Vertrauensfrage stellen.
Der 58-jährige Bundesverkehrsminister (CSU) hat in der Krise die Rolle des drängenden Aufklärers eingenommen. Im Ministerium richtete er eine Sonderkommission ein. Seit Wochen verlangt Ramsauer die Ablösung von Schwarz.
Der 48-jährige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium ist Ramsauers Mann im Aufsichtsrat. Die Entscheidungen zu den Terminverschiebungen trug er ebenso mit wie die Erhöhung des Kostenrahmens um 1,2 Milliarden Euro.
Nachdem der Aufsichtsrat des Flughafens dem 68-Jährigen vergangene Woche ein entsprechendes Angebot unterbreitet hatte, hatte Bender um Bedenkzeit bis zum Wochenende gebeten.
Bender hätte Rainer Schwarz abgelöst, der wegen der mehrfachen Verschiebung des Flughafen-Eröffnungstermins im Januar seinen Hut nehmen musste.
Dieser Termin wird 16 Monate zuvor gekippt. Begründung: Neue Sicherheitsvorschriften und die Pleite zweier Planungsfirmen. Tatsächlich ist der Bau schon ein Jahr im Rückstand.
Nur vier Wochen vorher wird der Start abgeblasen. Begründung: Die Brandschutzanlage funktioniere nicht. Tatsächlich ist in dem Neubau noch viel mehr nicht fertig.
Dieses neue Datum wird nach neuerlicher Verschiebung im Mai 2012 genannt und einen Monat später schon wieder in Zweifel gezogen. Anfang September wird klar: Auch dieser Termin wird nicht zu halten sein.
Nach einer Analyse des neuen Technikchefs Horst Amann legt der Aufsichtsrat diesen Termin am 7. September als neuen Eröffnungstag fest.
Anfang Januar 2013 wurde bekannt, dass auch der Termin im Herbst des Jahres nicht zu halten sein wird. Frühestens 2014 wird das Großprojekt nun seiner Bestimmung übergeben werden können.
Bender war von 1993 bis 2009 Vorstandsvorsitzender von Fraport, der Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens. Mit Großprojekten kennt er sich aus: In seiner Amtszeit entstanden in Frankfurt die neue Landebahn sowie das zweite Terminal. Bender ist zurzeit Aufsichtsratschef beim Fußball-Erstligisten Eintracht Frankfurt und Vorsitzender des Europa-Aufsichtsrats von Bombardier.

Sie haben Recht. Ich muss so gelähmt sein bei diesem Namen dass ich ihn schon nicht mehr schreiben konnte. Nehmen Sie es bitte mit Humor. Bin aber froh dass Sie mit dem Rest offensichtlich eínverstanden sind. Das ist das Wichtigste

Lesen will gelernt sein. Der Ex-CEO von Fraport heißt Bender nicht Weber.

"Mit Großprojekten kennt er sich aus: In seiner Amtszeit entstanden in Frankfurt die neue Landebahn sowie das zweite Terminal."
Über die neue NW-Landebahn freuen wir uns hier so heftig dass jeden Montag Tausende lärmgeschädigte Anlieger aus der Stadt und der Region für deren Schließung demonstrieren. Die CDU hat deshalb in Frankfurt die OB Wahlen verloren. Eigentlich hätte Herr Weber dann noch Herrn Koch mitnehmen müssen. Herr Koch als Ministerpräsident und Herr Weber von FRAPORT haben die Bahn durchgezogen und dann ist Herr Koch zu der Baufirma gegangen die die Bahn gebaut hat. Das sind doch alles Qualifikationen für BER-Berlin Sumpf, oder?. Ich kann nicht verstehen warum Herr Weber den Posten nicht bekommen hat. Den Berlinern hätte ich Herrn Weber nicht gewünscht, der hätte Ihnen noch gleich eine Piste in den Tiergaren gelegt; ist ungefähr mit Zentrum so weit entfernt wie in Frankfurt die neue NW-Landebahn.
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