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16.03.2007 
Finanzinvestoren

Blackstone steht offenbar kurz vor Börsengang

Die Investmentfirma Blackstone plant einem US- Zeitungsbericht zufolge den Börsengang.In zwei oder drei Monaten könnten rund zehn Prozent der Anteile an der Blackstone-Verwaltungsgesellschaft am Kapitalmarkt platziert werden, heißt es.

HB NEW YORK. Der Erlös könne etwa vier Milliarden Dollar erreichen, berichtete das „Wall Street Journal“ in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf eine unterrichtete Person. Die Pläne für den Börsengang könnten in den kommenden zwei Wochen offiziell vorgelegt werden.

Blackstone ist eines der führenden Unternehmen der so genannten Private-Equity-Branche. Derzeit soll der New Yorker Finanzinvestor unter den Interessenten für den US-Autohersteller Chrysler sein, den der Mutterkonzern DaimlerChrysler zum Verkauf stellen könnte.

Prominentestes Blackstone-Investment in Deutschland ist eine Beteiligung an der Deutschen Telekom von mehr als vier Prozent. Blackstone soll sehr unzufrieden mit den Kursverlusten der Telekom- Aktie nach dem Einstieg im Frühjahr 2006 gewesen sein und auch die Ablösung von Vorstandschef Kai-Uwe Ricke im November mitbetrieben haben. Außerdem kaufte sich Blackstone unter anderem in den deutschen Wohnungsmarkt ein und ist einer der Besitzer der dänischen Firma Nycomed, die die Altana-Pharmasparte übernommen hat.

Mit dem Kauf der größten amerikanischen Büroimmobilienfirma Equity Office Properties für rund 23 Milliarden Dollar setzte Blackstone im vergangenen Monat einen Rekord für Übernahmen durch Privatinvestoren.

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