
Die niedrigen Gehälter bei dem hessischen Unternehmen hatten auch deshalb für großes Aufsehen gesorgt, weil Alnatura damit wirbt, „fair mit unseren Partnern in Produktion und Handel“ zusammenzuarbeiten. Der niedrigste Stundenlohn einer Alnatura-Verkäuferin lag 2010 bei 7,50 Euro. Das waren 16 Prozent weniger als das geringste Gehalt im damals aktuellen Tarifvertrag.
Immerhin: Ausgelöst durch die Medienkritik am Lohndumping hat die Unternehmensleitung erkannt, dass die Lohnpolitik in „einigen Fällen nicht unserer Leitlinie entspricht“, so das Statement. Kaum drei Tage nach der Kritik kündigte Alnatura an, seinen 2.000 Mitarbeitern Tarif zahlen zu wollen. Inzwischen entspreche die Bezahlung mindestens dem Einzelhandelstarif des jeweiligen Bundeslandes, heißt es gegenüber Handelsblatt Online.
...Sie sich jeden Morgen aus dem Bett quälen,
(Quelle: Angelika Gulder, „Finde den Job, der dich glücklich macht“)
...Sie sich am Montag schon aufs nächste Wochenende freuen,
...ein wachsendes Gefühl von innerer Leere und Sinnlosigkeit in sich und in dem, was Sie tun, spüren,
...im Büro von den Dingen träumen, die Sie lieber täten, als im Büro zu sitzen,
...nur für Ihren nächsten Urlaub arbeiten und frustriert mit anderen über Ihre aktuelle Tätigkeit sprechen,
...nur "Ihren Job" machen und ein deutliches Verlangen spüren, anderen Anteilen Ihrer Persönlichkeit mehr Raum zu geben,
...sie sich beruflich unterfordert fühlen, aber aus Angst, keine neue Stelle zu finden, in Ihrem Job nur Ihre Zeit absitzen.
„Überprüfen können wir das nicht, da Alnatura keinen Tarifvertrag mit Verdi abgeschlossen hat“, heißt es dagegen bei Verdi. Alnatura widersetze sich außerdem noch immer der Forderung, dem Arbeitgeberverband beizutreten. „Daran wird sich auch nichts ändern“, erklärt eine Alnatura-Sprecherin. Das bedeutet für die Mitarbeiter des Bio-Unternehmens allerdings, dass sie keinen verbindlichen Rechtsanspruch auf den Tariflohn haben. Was die Gehaltserhöhungen Alnatura bislang gekostet haben, verrät die Sprecherin nicht. „Selbst wenn wir das beziffern könnten, würden wir es nicht kommunizieren.“
Die beiden Marktführer Denn's und Alnatura gehören definitiv zu den Gewinnern des Bio-Booms. Vor allem Alnatura wächst rasant. In den vergangenen Monaten eröffnete das Unternehmen unter anderem in Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin und Hannover neue Märkte. Insgesamt 77 Filialen zählen inzwischen zum Konzern. Mindestens acht Neueröffnungen sind noch bis zum Jahresende geplant. Auch Denn's – aktuell 90 Filialen – hat mit seinen Bio-Märkten ambitionierte Expansionspläne und will noch in diesem Jahr zwischen 20 und 30 neue Geschäfte eröffnen.

Giftmüll
http://www.wiwo.de/technologie/ernaehrung-tiere-muessen-industriemuell-fressen/5154418.html
Rinder, Schweine und Hühner müssen zunehmend Abfall schlucken, der in Unternehmen anfällt. Das gefährdet nicht nur die Tiere, es bedroht auch unsere Gesundheit.
Mehr als die Hälfte des industriell erzeugten Tierfutters besteht mittlerweile aus teils problematischen Abfällen: Fischhäute, Kaffeesatz und Industriefette – all diese Nebenprodukte würden über Tiermägen „veredelt“, sagt Futtermittelexperte Walter Staudacher von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Genau diese Veredelung wird nun zu einer verlässlichen Quelle für immer neue Lebensmittelskandale. Denn das Futter aus Müll enthält oft Schadstoffe wie Pestizide, Nervengifte wie Dioxin, krebsverdächtiges Acrylamid und giftiges Methanol – alles Stoffe, die nachweislich auch der menschlichen Gesundheit schaden.
Anm. Ein anderer Artikel, den ich abgespeichert habe lautet: Weltkrieg gegen die Natur.
Was der Mensch bei seinem Raubzug übersieht, dass er sterben wird, bevor er seine Nahrungsgrundlage aufgefressen hat. Die wird im Schatten überleben.
Chalton Hesten ist zwar ein knorriger Typ und nicht jedermanns Fall, aber seine Filme - Planet der Affen und Soilent Green - treffen den neuralgischen Punkt der Menschheit.

Die öffentliche Berichterstattung dränge die Bio-Ketten-Chefs.... - Unfug - das Problem existiert schon von Anfang an, also seit etlichen Jahren. Es wird aber fast nie thematisiert. Schließlich will sich die weit überwiegend rot-grüne Presse ja nicht ans eigene Bein pinkeln !

Flache Hierarchien sind die Hölle. Besondere Vorsicht ist geboten, wo "Teamfähigkeit" eingefordert wird und sich alle Duzen. Da wird gemobbt, dass die Schwarte kracht.
"Bio" ist die reine Verbraucherverarschung. Denn Bio signalisiert, dass alles, was dieses Siegel nicht hat, Giftmüll ist. Was auch irgendwie stimmt.
Mit Bio hat sich das Konzerninteresse fein herausgeredet. Verbraucherschutz wäre, wenn alle naturbelassenen Produkte nicht gekennzeichnet würden und der Giftmüll ein Gefahrenstoff-Kennzeichen bekäme.
4 Kommentare
Alle Kommentare lesen