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Diskussion: Kommentare zu: Stromversorger schweigen sich über Preiserhöhungen aus

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 16.10.2012, 15:52 UhrEnergystar

    Die Antwort liegt klar auf der Hand.

    2013 sind Wahlen. Altmaier hat bereits Gespräche mit RWE geführt. Inhaltlich dringt wenig nach draussen, aber CDU und FDP werden die gesalzene Rechnung spätestens nach den Wahlen präsentieren wollen. Solange gibt es wahrscheinlich ein Agreement auf beiden Seiten.

    Altmaiers und Röslers drittklassige Projektmanagement sind ein weiteres Indiz für dieses Vorgehen.

    Kostentreiber sind die vielen Ausnahmen bei der EEG-Umlage. Weitere Mrd-Subventionen in der Landwirtschaft tragen ebenfalls dazu bei.

    Niemand braucht CDU/CSU und FDP wählen. Ob es die anderen Parteien besser machen sei dahingestellt! Es wird aber Zeit, die Wahrheit auf den Tisch zu legen.

  • 16.10.2012, 16:18 Uhrblosseinbuerger

    Die Strompreise werden steigen, da Politik sich dafür entschieden hat, den Ökostromabkassierern unter dem Deckmantel von Umweltschutzinteressen fette Profite zu sichern. Die Ökoverbände sowie die Rot-Grünen machen nun die Ausnahmen der Industrie dafür verantwortlich. Das Wohl der dort Arbeitenden ist ihnen dabei egal. Es geht ihnen nur um die Sicherung der Profite ihres Klientels.

    • 16.10.2012, 16:53 UhrTrickbetrueger

      Die Zahl der Betriebe, die von der Umlage befreit sind hat sich seit CDU/CSU und FDP regieren nahezu verfünffacht!

  • 17.10.2012, 09:37 Uhrfeder24

    Zitat aus bericht:

    Dies bedeute einen Anstieg der Stromrechnung um etwa acht Prozent nur aufgrund der Förderung erneuerbarer Energien...

    Endlich mal eine klare Aussage in der Presse.
    Die meisten redakteure eiern am Ergebnis rum und wiederholen nur die Abschwächungen der Politiker, die alle gemeinsam den EEG Unsinn verzapft haben und jetzt in Erklärungsnot sind!

  • 17.10.2012, 15:17 Uhrujf99

    Man kann schon verzweifeln am wirtschaftlichen Sachverstand mancher Kommentatoren. Ich verstehe ja noch, dass manche Fatalisten der Atomkraft hinterhertrauern, nach der Devise "meinen Kindern wird schon einfallen, wo sie den Müll lassen können". Aber selbst der verbohrteste Nuklearfreund wird zugeben müssen, dass seit Tschernobyl nicht nur der deutsche Markt für AKWs tot ist, während erneuerbare Energien ein Wachstumsmarkt sind, von dem die deutsche Industrie bisher ganz schön profitiert hat. Höhere Preise für Energie kommen so oder so. Wenn wir fossil weiterheizen, statt das Geld heute in EE zu INVESTIEREN (!!!), damit es sich später amortisiert, greifen halt andere die Kohle ab – und was das für die Umwelt bedeuten würde, weiß man ja. Was fehlt, sind die gerechte, solidarische Beteiligung ALLER Stromnutzer an diesen Anlaufkosten (höchstens bis zu dem Moment, an dem die abwärts gerichtete Preiskurve der jeweiligen Technik die Aufwärtskurve des Preises für Fossilstrom schneidet), sowie Investitionen in energiesparende Innovationen. So lange Strom für die Industrie billig ist, muss sie nicht modernisieren - und deshalb riskiert sie ihre Wettbewerbsfähigkeit gerade dadurch, dass sie für billigen Strom kämpft.

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