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Einnahmen: BVB stellt Umsatz-Rekord auf

Die Dortmunder können nach Meisterschaft und Pokalsieg auch ihre neuesten Umsatzzahlen feiern. Der Verein machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 191,2 Millionen Euro – das ist der beste Wert der Vereinsgeschichte.

Hans-Joachim Watzke und Jürgen Klopp bei der Meisterfeier: Borussia Dortmund hat dank sportlicher Erfolge einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Quelle: dpa
Hans-Joachim Watzke und Jürgen Klopp bei der Meisterfeier: Borussia Dortmund hat dank sportlicher Erfolge einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Quelle: dpa

DüsseldorfBorussia Dortmund hat dank erneuter Meisterschaft und DFB-Pokal-Sieg soviel verdient wie nie zuvor. Auch die Einnahmen aus der Champions League sowie lukrative Spieler-Transfers hätten sich positiv ausgewirkt, teilte der Traditionsverein am Donnerstag mit. Der BVB-Umsatz schnellte im Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2012 auf 191,2 (Vorjahr: 136,4) Millionen Euro nach oben. Der Überschuss vervierfachte sich mit 34,3 Millionen Euro beinahe – im Vorjahr lag er noch bei 9,5 Millionen Euro. Damit ist die vergangene Saison die beste in der 103-jährigen Vereinsgeschichte.

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An der Börse kamen die Zahlen gut an: BVB-Aktien legten – einen Tag vor dem Auftakt der neuen Spielzeit gegen Werder Bremen – um mehr als vier Prozent auf 2,62 Euro zu. Die Anteilsscheine, die Analysten zufolge nur etwas für hartgesottene Fans sind, liegen damit allerdings immer noch meilenweit unter dem nie mehr erreichten Kurs zum Börsenstart von elf Euro.

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Die Mehreinnahmen verdankt Schwarz-Gelb vor allem der TV-Vermarktung, deren Erlöse sich mit 60,4 Millionen Euro fast verdoppelten. Der vor Jahren noch mit der Pleite kämpfende Verein, der mit Trainer Jürgen Klopp mittlerweile aber national sogar Rekord-Meister FC Bayern München hinter sich gelassen hat, senkte in der abgelaufenen Saison seine Schulden um 15,5 Millionen auf 40,6 Millionen Euro. Die Personalkosten stiegen indes um rund 17 Millionen auf 74,5 Millionen Euro.

Kein anderer Bundesliga-Verein ist an der Börse gelistet. Steigende TV-Einnahmen in den meisten europäischen Top-Ligen machen die Clubs momentan aber interessanter für Investoren. Die US-Börsenlegende George Soros hat sich erst diese Woche beim englischen Rekord-Meister Manchester United eingekauft. Zuvor war der Börsengang von ManU holprig verlaufen, wurde aber noch der größte eines Sportvereins.

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