
BerlinDer kriselnde Kaufhauskonzern Karstadt hat seine Betriebsräte für Montag zu Gesprächen einbestellt. Das Betriebsrätetreffen werde gegen Mittag in Düsseldorf beginnen und werde voraussichtlich mehrere Stunden dauern, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi in Berlin. Über den Inhalt des Gesprächs sei Verdi vorab nicht informiert worden. Die Gewerkschaft werde bei dem Treffen jedoch vertreten sein.
Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ vom Montag handelt es sich bei dem Gespräch um ein „Krisentreffen“, zu dem die Konzernführung geladen hat. Demnach sollen aus jeder Filiale fünf Betriebsräte kommen und damit ungewöhnlich viele. Dies deute auf „heikle Themen“ hin, berichtete die Zeitung. Ende der Woche seien zudem Betriebsversammlungen angesetzt, in denen voraussichtlich sämtliche Mitarbeiter des Konzerns über den Ausgang der Betriebsratsgespräche am Montag informiert würden.
Karstadt steckt seit Jahren in der Krise. Die Kette soll nach nicht bestätigten Medienberichten unter deutlichen Umsatzeinbußen leiden. Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt, dass das Management möglicherweise Mitarbeiterverträge vorübergehend aus der Tarifbindung herausnehmen wolle, um etwa das Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu streichen.
2010 war die Kaufhauskette nach der Pleite des Touristik- und Handelskonzerns Arcandor vom US-deutschen Investor Nicolas Berggruen übernommen und damit vor dem Aus bewahrt worden. Berggruen versprach, die Arbeitsplätze zu erhalten und die Filialen zu modernisieren.
Douglas
Markenwert: 238 Millionen Dollar
im Vorjahr nicht in den Top 10
Netto
Markenwert: 262 Millionen Dollar
minus fünf Prozent gegenüber 2012
Obi
Markenwert: 283 Millionen Dollar
plus zwei Prozent gegenüber 2012
Rewe
Markenwert: 459 Millionen Dollar
plus 5 Prozent gegenüber 2012
dm
Markenwert: 485 Millionen Dollar
plus 19 Prozent gegenüber 2012
Kaufland
Markenwert: 551 Millionen Dollar
plus zwei Prozent gegenüber 2012
Media Markt
Markenwert: 1,3 Mrd. Dollar
minus drei Prozent gegenüber 2012
Edeka
Markenwert: 1,5 Mrd. Dollar
plus fünf Prozent gegenüber 2012
Lidl
Markenwert: 1,52 Mrd. Dollar
plus acht Prozent gegenüber 2012
Aldi
Markenwert: 2,9 Mrd. Dollar
minus sieben Prozent gegenüber 2012
Interbrand, März 2013
Im Sommer 2012 kündigte Karstadt dann allerdings den Abbau von rund 2000 Stellen bis 2014 an. Davon wurden schon rund 1850 durch Frühpensionierung, freiwilligen Austritt, natürliche Fluktuation und Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverträge eingespart. Insgesamt arbeiten rund 22.000 Menschen bei Karstadt.
Karstadt-Chef Andrew Jennings hatte kürzlich vor einem schwierigen Geschäft für sein Unternehmen in diesem Jahr gewarnt. „Dieses Jahr wird noch hart werden, aber dann werden wir Land sehen“, sagte Jennings in einem Interview mit der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“.
Einen weiteren Stellenabbau wollte Jennings nicht ausschließen. Karstadt habe nach den bisherigen Einschnitten nun zwar „die richtige Größe“, sagte Jennings dem „Tagesspiegel“. „Es ist aber klar, dass am Ende der Kunde entscheidet, ob wir erfolgreich sind oder nicht.“ Im Geschäftsjahr 2010/2011 hatte Karstadt demnach 21 Millionen Euro Verlust gemacht.

Wenig bekannt???
Was für ein Quatsch! Man gehe mal durch ein Karstadt.
1.) leer
2.) viele Ladenhüter einer vergangenen Epoche im Sortiment
3.) moderne Produkte fast Fehlanzeige
4.) Personal vom anderen Stern (Agentur), nur an den Kassen scheinen Leute zu sein, die fehlerfrei bis fünf zählen können
5.) Mit bloßem Auge ist erkennbar, dass Karstadt nur vor der Insolvenz stehen KANN. Restrukturierung offenbar gescheitert, kann man nur sagen!

KARSTADT-FILIALEN SIND WIE AUSGESTORBEN.
DAS KONZERN HAT VERPASST SICH IN MEHRERE WEITERE BEREICHE ZU ÖFFNEN UND SICH ZU ERWEITERN.
Immer mehr bemerkte der Kunde dass Karstadt sich eher REDUZIERE ALS DASS ES SICH WIE NOTWENDIG ERWEITERE.
Wo doch andere Konzerne sich sogar in Versicherungen ausbreiten wie etwa C&A da ist man bei Filialen von Karstadt immer weniger an Angebot vorhanden.
EINE FUSION VON KARSTADT wird wenn es so weiter geht notwendig sein oder man kann die tagen von Karstadt zählen.
Da braucht man aber enormes FREIGABE FÜR FREIES HANDEL FÜR EINEN MANAGEMENTSKRAFT DASS DAS GEWISSE ANTRIEB FÜR KARSTADT ERMÖGLICHEN WILL weil sonst mit Vorsage-Blockaden schon das ende vorher auszurechnen ist.
Die Zeiten werden Härter und solch ein groß Konzern kann sich nicht wie ein Kleinbetrieb in Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft umhüllen da man VERANTWORTUNG HAT GEGENÜBER VIELE ARBEITSVERTRÄGE.
UND WER ENTLASSUNGEN ANSAGT...IST WEDER WEITSICHTLICH NOCH IST MAN FÄHIG DIE ZUKUNFT HEUTE SCHON EINZULEITEN.
Mal sehen welches potenzial diese Versammlung hinterher beweisen wird...GEWINNER oder VERLIERER KETTE ?

So isses.
Ganz der Papa! Letztlich wird der Steuerzahler erneut gemolken, erst für dies wertlose Gerümpel vom Alten, jetzt für Kosten der Insolvenzverschleppung.
4 Kommentare
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