
Die Flughafengesellschaft hat die Berliner in der Flugroutenfrage hinters Licht geführt. Bei den betroffenen Berlinern im Süden, Osten und Westen der Stadt haben der Chef der Flughafengesellschaft und deren Aufsichtsratsvorsitzender Wowereit deshalb jegliches Vertrauen verspielt.

Klar, wer Euch hinters Licht geführt hat war der im Süden mit grosser Mehrheit gewählte Eberhard Diepgen, der Schönefeld durchdrückte obwohl Sperenberg die
klar bessere Option gewesen wäre. Hätte man sich für den ehemaligen russischen Militärflughafen entschieden hätte Berlin seit zig Jahren einen grossen Flughafen, der eventuell sogar die Nummer zwei der deutschen Drehkreuze hätte werden können und dies bei 24h Betrieb. Er hat Euch hinters Licht geführt und niemand anderes.

Ich prognostiziere hier schon mal das späteste Verfallsdatum von Matthias Platzeck als Brandenburger MP: Es ist der 28. Oktober 2013.

Der Flughafenbau war zu jedem Zeitpunkt im Plan. Das Problem war, dass der Plan nicht nah genug an den Notwendigkeiten eines solchesn Pojekts war.
Jetzt gibt es einen neuen Plan, der ein paar blinde Flecken ausmerzt und andere weiterhin offen lässt. Der Termin ist einfach nur so gewählt, dass man das bis dahin prinzipiell in den Griff bekommen können müsste. Eine echte Projektplanung findet doch gar nicht statt.
Insofern braucht der Aufsichtsrat erst gar nicht zu tagen. Das abgegebene Statement ist komplett beliebig. Lediglich die Wahrscheinlichkeit, dass das Ding mit anderthalb Jahren Verspätung fertig wird, ist größer als die, dass es pünktlich hätte fertig werden können.

Von den 3en übernimmt offensichtlich keiner Verantwortung und einer schützt den anderen, wie immer. Bei rechtzeitigem Fertigwerden hätten ja auch alle mit Champagner angestoßen, aber hier beim Schiefgehen will es keiner gewesen sein, wie immer.