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Frankfurter Flughafen: Flugbegleiter drohen mit weiteren Streiks

Einen Tag haben die Flugbegleiter die Arbeit niedergelegt. Die Lufthansa dürfte das Millionen kosten, Flüge wurden abgesagt, Passagiere übernachteten auf dem Flughafen. Und die Gewerkschaft droht mit weiteren Streiks.

Kein Eingang: 18 Flüge musste die Lufthansa wegen der Nachwirkungen des Streiks am Samstag absagen. Quelle: dpa
Kein Eingang: 18 Flüge musste die Lufthansa wegen der Nachwirkungen des Streiks am Samstag absagen. Quelle: dpa

Frankfurt/MainDie Gewerkschaft Ufo droht mit weiteren Flugbegleiter-Streiks bei der Lufthansa. „Wir sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit in ganz Deutschland loszulegen“, sagte ein Ufo-Sprecher am Samstag in Frankfurt der Nachrichtenagentur dpa. Wann und wo das Kabinenpersonal in den Ausstand treten könnte, ließ er aber offen. „Wir haben bislang kein akzeptables Angebot der Lufthansa bekommen - und rechnen auch nicht damit“, sagte er. Daher gehe er auf jeden Fall von erneuten Arbeitsniederlegungen aus.

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Die Gewerkschaft hatte die Lufthansa am Freitag zum ersten Mal für acht Stunden bestreikt - zunächst nur am Frankfurter Flughafen. Dadurch waren aber in Deutschland und Europa Hunderte Flüge ausgefallen, Tausende Passagiere saßen fest. Ufo fordert in dem Tarifstreit unter anderem fünf Prozent mehr Geld, die Lufthansa bietet 3,5 Prozent.

Der Streik kommt die Lufthansa teuer zu stehen. Das Unternehmen geht von einem Millionenschaden aus. Unternehmenssprecher Michael Lamberty sagte, genaue Zahlen seien noch nicht bekannt. Die Kosten liefen an verschiedenen Orten auf. Aber durch den Dominoeffekt, den der Streik ausgelöst habe, sei das „eine Größenordnung, die man ansetzen muss“.

Auch am Samstag musste die Lufthansa noch 18 Flüge streichen, obwohl die Stewards und Stewardessen ihren Ausstand am Rhein-Main-Flughafen am Freitag um 13 Uhr beendet hatten. Die Nachwirkungen des Streiks führte ein Lufthansa-Sprecher auf das „komplexe System“ des Luftverkehrs zurück. So seien „Flugzeuge nicht an den richtigen Orten oder Crews nicht verfügbar“ gewesen.

Fraport und Flughafenbetreiber

Rund 350 Fluggäste mussten die Nacht zum Samstag im Flughafen auf Feldbetten verbringen. Ursprünglich war sogar von 1.000 die Rede gewesen. Diese Fluggäste hatten keine Visa für Deutschland und saßen im Transitbereich des Flughafens fest. „Wir haben sie mit Getränken und Essen versorgt“, sagte Lamberty. Andere Passagiere seien in Hotels untergebracht worden.

  • 01.09.2012, 15:48 Uhrflyer

    Der Hauptschuldige - FRANZ - . Spricht weder mit seinen
    Stammkunden ( Quittung hat er schon) die LH in Scharen verlassen,
    noch mit seinem Personal, das immer als besonders loyal galt.
    Unternehmensberater die seine Fehler aufzeigten, flogen kurzum!
    Die Frage ist nur: Wann fliegt Franz ? bevor das Kind im Brunnen
    ist!

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