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Geplanter Börsengang: Formel-1-Aufsichtsratschef dämpft Erwartungen

Der Absturz der kürzlich gestarteten Facebook-Aktie hat offenbar auch den neuen Aufsichtsratschef der Formel 1 alarmiert. Zum geplanten Börsengang der Rennserie äußerte sich der Chefaufseher nun betont vorsichtig.

Formel-1-Aufsichtsratschef Peter Brabeck betonte, dass zum geplanten Börsengang noch keine Entscheidung gefallen sei. Quelle: ap
Formel-1-Aufsichtsratschef Peter Brabeck betonte, dass zum geplanten Börsengang noch keine Entscheidung gefallen sei. Quelle: ap

MonacoDer neue Aufsichtsratschef der Formel 1 hat bei seiner Ernennung die milliardenschweren Börsenpläne des Rennsportveranstalters infrage gestellt. Noch sei keine Entscheidung zu der vieldiskutierten Notierung in Singapur gefallen, sagte Peter Brabeck am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters im Beisein von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. An den Finanzmärkten wird über eine Notierung bereits im Juni spekuliert.

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Die Kursverluste an den Aktienbörsen und der Trubel um das Facebook -Fiasko haben die Formel 1-Führung aber offenbar vorsichtiger gemacht. Der Veranstalter hat bereits Morgan Stanley, Goldman Sachs und die Schweizer UBS mit dem IPO beauftragt. Die beiden US-Häuser sehen sich derzeit wegen ihrer Rolle bei Facebook einem Sturm der Entrüstung ausgesetzt.

Dem Vorstand läge zwar erstmals ein Bericht zu den Vorbereitungen zu einem Börsengang vor, sagte Brabeck. „Wir haben zwar einen Schritt nach vorn getan, aber es wurde noch keine Entscheidung gefällt.“

In dieser Woche hatte der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock mit zwei weiteren Investoren für 1,6 Milliarden Dollar 21 Prozent an der Formel 1 erworben. Diese Entwicklung habe den Druck zu einem Börsengang reduziert, erklärte Donald Mackenzie vom Mehrheitseigner CVC Capital Partners. „Wir werden uns das sicherlich in den kommenden drei bis sechs Monaten ansehen aber es gibt keinen Zeitplan.“

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