Der Verwaltungsrat des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK
hat nach die Fusionspläne mit dem britischen Wettbewerber TNS
abgesegnet.
DÜSSELDORF. Nach Informationen des Handelsblatts (Freitagsausgabe) aus Unternehmenskreisen stimmten die Mitglieder des Verwaltungsrats am Donnerstagabend nach rund vierstündiger Sitzung mit knapper Mehrheit dem geplanten Zusammenschluss zu. Das bestätigte die GfK am Freitag.
Eine Entscheidung von TNS
solle in der nächsten Wochen fallen, erfuhr das Handelsblatt weiter. Trotz des neuen Übernahmeangebots des Werbekonzerns WPP für TNS
wird damit eine Fusion zwischen den deutschen und britischen Marktforschern immer wahrscheinlicher.
GfK
und TNS
planen eine Fusion unter Gleichen zum weltweit zweitgrößten Marktforschungsunternehmen nach US-Branchenprimus Nielsen. Größter GfK
-Aktionär ist der GfK
-Verein, der rund 57 Prozent der Anteile hält. Auch in der neuen Gesellschaft bliebe der Verein mit rund 28 Prozent größter Aktionär. Die Fusionspläne waren in den vergangenen Wochen innerhalb der GfK
auf heftige Kritik gestoßen.

