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Goldener Windbeutel 2013: Der traurige Sieger Capri-Sonne

Zucker, Fett, Kalorien: Zum fünften Mal in Folge vergibt Foodwatch den Negativpreis für die Werbelüge des Jahres. Verbraucher konnten auf der Homepage den dreistesten Kandidaten küren. Der „Sieger“ heißt Capri-Sonne.

von Carina Groh-KontioBild 1 von 18

Gegen irreführende Werbepraktiken

Frisch, schmackhaft, gesund und möglichst kalorienarm – das versprechen die Etiketten auf Lebensmitteln häufig. Ein genauer Blick auf die Zutatenlisten vieler Produkte zeigen das Gegenteil: Zucker, Fett, Aromen und andere Zusatzstoffe verleihen dem Essen Geschmack, und nicht hochwertige Zutaten. Seit Jahren prüft die Organisation Foodwatch (im Bild: Geschäftsführer Thilo Bode), was hinter den Produktversprechen der Hersteller steckt und führt darüber eine so genannte Mogelliste. Außerdem können Verbraucher das Produkt mit der dreistesten Werbelüge wählen, dem sie den „Goldenen Windbeutel“ verleiht.

Anders als in den Vorjahren hat Foodwatch beim Goldenen Windbeutel 2013 nicht die Werbelüge des Jahres, sondern die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt gesucht - und gefunden...

Bild: dapd